Auch Feuerwehr der Gemeinde kämpft mit Blitzeis bei Einsatz auf der A 44

Max Pokholm, Justin Fernholz und Christian Becker vom Team Öffentlichkeitsarbeit der Holzwickeder Feuerwehr mit den neuen Kameras, die Dank einer Spende der Sparkasse angeschafft werden konnten. (Foto: Feuerwehr Holzwickede)

Gleich dreimal wurde die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Holzwickede gestern (2.12.) zu Einsätzen alarmiert:

Den Auftakt machte gegen 16.30 Uhr ein Einsatz im Ahornweg, wo ein Heimmelder angeschlagen hatte. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte die Tür zur betroffenen Wohnung ohne Gewaltanwendung öffnen. Im Inneren trafen die Helfer den Bewohner an, der noch gar nichts von dem Alarm bemerkt hatte.

Um ca. 20.30 Uhr rückte die Feuerwehr dann zu einem fleischverarbeitenden Betrieb in der Natorper Straße aus. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Wie sich bei einer Überprüfung vor Ort zeigte, waren Reinigungsarbeiten Auslöser des Alarms, so der stellvertretende Leiter der Holzwickeder Feuerwehr, Marco Schäfer.

Eine Stunde später, gegen 21.30 Uhr, setzte dann Blitzeis in der Region ein und die Holzwickeder Feuerwehr musste zur Autobahn 44 (A44) ausrücken. In Fahrtrichtung Kasse waren kurz vor dem Kreuz Dortmund-Unna drei Pkw verunglückt. „Mit dem Blitzeis hatte wir auch als Feuerwehr schon Probleme bei der Anfahrt“, so Marco Schäfer. Bei der Massenkarambolage wurde glücklicherweise nur eine Person leicht verletzt. Nach Angaben von Marco Schäfer konnte die verletzte Person aber ambulant von der Besatzung eines RTW behandelt werden und musste nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Neue Kameras für Team Öffentlichkeitsarbeit

Einsätze wie diese kann die das Team Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Holzwickede künftig mit einer Kamera, einer Actioncam samt Zubehör auch filmisch dokumentieren. Die Anschaffung wurde über eine Spende der Sparkasse ermöglicht.

Zum neuen Team Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr der gemeinde gehören neben Max Pokholm, Justin Fernholz und Christian Becker auch noch Roberto Lombardo sowie Manuel Beckmann.

„Das Team Öffentlichkeitsarbeit macht keine Pressearbeit, sondern wird in den sozialen Medien über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr und unsere Einsätze informieren“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Marco Schäfer. „Wir wollen Präsenz zeigen und hoffen natürlich auch, dass wir darüber für neue Zielgruppen attraktiv werden und das eine oder andere neue Mitglied finden können.“  In jüngster Vergangenheit hätten immerhin schon zehn Quereinsteiger zur Feuerwehr gefunden, bestätigt Schäfer.

Aufklärung und Verständnis wecken

„Das Gros unserer Mitglieder ist männlich, aber wir freuen uns auch über weibliche Mitglieder“, versichert der Feuerwehrsprecher. „Wir haben für jedes Mitglied wichtige Aufgaben. Es gibt noch so viele Ressourcen, zum Beispiel auch Menschen mit Migrationshintergrund.“  Aus dieser Gruppe gibt es bislang kaum Feuerwehrangehörige. „Das liegt aber auch daran, dass viele das System der Freiwilligen Feuerwehr aus ihren Heimatländern gar nicht kennen“, meint Marco Schäfer.

Aufklärung leisten und Verständnis wecken für die wichtige Arbeit der ehrenamtlichen Blauröcke sind weitere Gründe, warum das Team Öffentlichkeitsarbeit aus der Taufe gehoben wurde. „Wir wollen auch zeigen, dass nur wir allein als Freiwillige Feuerwehr für die Gemeinde Holzwickede zuständig sind“, so Schäfer. „Das ist vielen Menschen noch immer nicht so bewusst. Wir unterstützen uns zwar auch gegenseitig in den Nachbarkommunen bei größeren Einsätzen. Aber wenn es uns als Freiwillige Feuerwehr in Holzwickede nicht gäbe, würde es im Ernstfall ziemlich lange dauern, bis Hilfe aus Unna oder Dortmund hier in die Gemeinde kommt.“

Interessierte können Beiträge vom Team Öffentlichkeitsarbeit auf der Internetseite der Feuerwehr
www.feuerwehr-holzwickede.de verfolgen sowie auch auf Facebook und Instagram.

Blitzeis, Feuerwehr, Team Öffentlichkeitsarbeit


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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