Offizielle Übergabe des Anbaus am Feuerwehrgerätehaus Mitte, v.li.: Bürgermeisterin Ulrike Drossel, Gemeindewehrführer Enrico Birkenfeld, 1. Beigeordneter Bernd Kasischke und Uwe Nettlenbusch, Leiter Fachbereich technische Dienste der Gemeinde. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Anbau am Feuerwehrgerätehaus Mitte offiziell übergeben

Offizielle Übergabe des Anbaus am Feuerwehrgerätehaus Mitte, v.li.: Bürgermeisterin Ulrike Drossel, Gemeindewehrführer Enrico Birkenfeld, 1. Beigeordneter Bernd Kasischke und Uwe Nettlenbusch, Leiter Fachbereich technische Dienste der Gemeinde. (Foto: Gemeinde Holzwickede)
Offizielle Übergabe des Anbaus am Feuerwehrgerätehaus Mitte, v.li.: Bürgermeisterin Ulrike Drossel, Gemeindewehrführer Enrico Birkenfeld, 1. Beigeordneter Bernd Kasischke und Uwe Nettlenbusch, Leiter Fachbereich technische Dienste der Gemeinde. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Mit einiger Verzögerung ist der Anbau des Feuerwehrgerätehauses an der Bahnhofstraße 21 heute von der Holzwickeder Verwaltungsspitze offiziell an den Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Holzwickede übergeben worden. Aufgrund der Witterung können die Außenanlagen und die damit verbundenen Parkplätze erst im neuen Jahr fertiggestellt werden.

Durch die Erweiterung wurden auf rund 450 m² Umkleide-, Dusch-, Lager- und Arbeitsbereiche geschaffen. Der Anbau bietet 52 Feuerwehrmännern und 20 -frauen Platz. In den Umkleideräumen befinden sich nun einzelne Spezialspinde, in denen die Einsatzkleidung systematisch aufbewahrt werden kann. Rund 15 m² für die Feuerwehrfrauen und eine Fläche von 26,50 m² stehen den Feuerwehrmännern als Dusch- und Sanitärbereich zur Verfügung. Das 108 m² große Lager wurde bereits mit Regalen ausgestattet und bietet nunmehr ausreichend Platz für Feuerwehrschläuche und weiteres Einsatzmaterial.

Seit rund drei Wochen wird bereits in der Atemschutzwerkstatt gearbeitet. Auf knapp 67 m², getrennt in einen Schwarz- und einen Weißbereich werden die im Einsatz lebensrettenden Atemschutzgeräte gereinigt, geprüft und sachgerecht eingelagert. Für die Einhaltung der Prüfvorschriften sorgen ein Desinfektionsdosiergerät, eine moderne Wandabsaughaube und ein Maskentrockenschrank.

Im Zuge des Erweiterungsbaus wurde der vormals offene Aufenthaltsbereich der Fahrzeughalle geschlossen.
Hier befindet sich nun ein Bsprechungsraum, ausgestattet mit ausreichend Anschlussmöglichkeiten für die zeitgemäße, digitale Kommunikation. Ein großer Monitor unterstützt die visuelle Darstellung. Neben der Anschaffung einer Telefonanlage, werden Alt- und Neubau nun auch flächendeckend mit Internet und WLan versorgt.

Statt der zu nächst angepeilten 700.000 Euro hat die Erweiterung nun rd. 1,7 Mio. Euro gekostet und ist damit mehr als doppelt so teuer geworfen, wie ursprünglich angenommen (Emscherblog berichtete). Seitens der Politik wurde die Bauverwaltung vor allem dafür kritisiert, dass sie diese enorme Kostensteigerung nicht frühzeitig transparent gemacht hatte.

Feuerwehr


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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