Die Brücke über die B1-Brücke Kurze Straße ist in der Nacht zum heutigen Sonntag abrissen worden: Deutlich zu erkennen ist das Sandbett, das auf der B1 aufgeschüttet wurde, um Beschädigungen der Fahrbahn zu vermeiden. (Foto: F. Brockbals)

Abrissbagger leisten ganze Arbeit: B1-Brücke Kurze Straße ist Geschichte

Die Brücke über die B1-Brücke Kurze Straße ist in der Nacht  zum heutigen Sonntag abrissen worden: Deutlich zu erkennen ist das Sandbett, das auf der B1 aufgeschüttet wurde, um Beschädigungen der Fahrbahn zu vermeiden. (Foto: F. Brockbals)
Die Brücke über die B1-Brücke Kurze Straße ist in der Nacht zum heu­tigen Sonntag abrissen worden: Deut­lich zu erkennen ist das Sand­bett, das auf der B1 auf­ge­schüttet wurde, um Beschä­di­gungen der Fahr­bahn zu ver­meiden. (Foto: F. Brock­bals)

Die fast 60 Jahre alte Brücke Kurze Straße über die A40 (heu­tige B1) ist Geschichte: In der Nacht zu Sonntag (26. Januar) zer­legten ins­ge­samt fünf Abriss­bagger im Auf­trag der DEGES Deut­sche Ein­heit Fern­stra­ßen­pla­nungs- und ‑bau GmbH das Bau­werk. Der Stra­ßen­ver­kehr auf der dar­unter lie­gende B1 zwi­schen der Abfahrt Holzwickede und dem Kreuz Unna/​Dortmund wurde in beiden Rich­tungen kom­plett gesperrt.

Im Laufe des Tages müssen noch einige Rest­ar­beiten erle­digt werden. Ab morgen 5 Uhr soll der Ver­kehr dann wieder frei­ge­geben werden. Aller­dings bleibt die Fahr­bahn­breite auf der B1 im Bau­stel­len­be­reich für die Dauer der Bau­ar­beiten ver­engt.

Ganz so schnell wie die Brücke abge­rissen wurde, kann sie aller­dings nicht ersetzt werden: DEGES-Pro­jekt­leiter Karl-Heinz Auk­schun geht von einer Bau­zeit von einem Jahr für das Ersatz­bau­werk aus.

Der Abriss und Neubau der Brücke ist wegen des sechs­spu­rigen Aus­baus der A40 erfor­der­lich. Im gesamten Abschnitt zwi­schen der Anschluss­stelle Dort­mund-Ost bis zum Auto­bahn­kreuz Unna sind ins­ge­samt 14 Brücken­bau­werke von der Maß­nahme betroffen. Im Bereich Holzwickede werden auch noch die Brücken über die Nord­straße und den Oel­pfad erneuert bzw. ersetzt.

Bauzeit ein Jahr – danach folgt Brücke Nordstraße

Etwa ein  Jahr wird es nach Angaben der DEGES dauern, bis an dieser Stelle wieder der Verkehr über ein Ersatzbauwerk rollen kann. (Foto: F. Brockbals)
Etwa ein Jahr wird es nach Angaben der DEGES dauern, bis an dieser Stelle wieder der Ver­kehr über ein Ersatz­bau­werk rollen kann. (Foto: F. Brock­bals)

Wie der DEGES-Pro­jekt­leiter bereits im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss der Gemeinde im Oktober erläu­terte, wird es bei den Bau­ar­beiten an der Brücke Nord­straße nur tage­weise eine Kom­plettsper­rung des Stra­ßen­ver­kehrs auf der B1 geben: Zunächst wird der B1-Ver­kehr auf die süd­liche Hälfte der Brücke geführt, wäh­rend die nörd­liche Hälfte abge­bro­chen wird. Par­allel dazu wird die neue Ersatz­brücke gebaut. Wenn die erste Hälfte der neuen Brücke fer­tig­ge­stellt ist, wird der Ver­kehr darauf geführt und die nörd­liche Hälfte der alten Brücke abge­rissen. Diese Arbeiten werden außer­halb der Nord­straße durch­ge­führt, auf der der Rad- und Gehweg aller­dings auf 1,15 m ver­engt werden muss.

Die vier Auf- und Abfahrten bleiben für min­de­stens drei Monate kom­plett geschlossen und werden als Rampen für den Bau­stel­len­ver­kehr genutzt. Wäh­rend dieser Zeit muss der gesamte B1-Ver­kehr durch das Gemein­de­ge­biet über die beiden nächst­ge­le­genen Auf- und Abfahrten in Dort­mund-Sölde bzw. dem Unnaer Kreuz umge­leitet werden.

Der genaue Termin, wann die Bau­ar­beiten an der Brücke Nord­straße beginnen, steht noch nicht fest. Dieser hängt auch vom Zeit­plan für den neuen A40-Anschl­kuss am Oel­pfad mit der Ost­um­ge­hung ab, so Pro­jekt­leiter Auk­schun.

Brücke Kurze Straße


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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