Einlass nur mit Termin: Die neue Ausstellung im Museum Haus Opherdicke öffnet nun auch analog und kann vor Ort besucht werden. Foto: Fabiana Regino - Kreis Unna

Schlegel-Ausstellung auf Haus Opherdicke auch über Ostern geöffnet

Einlass nur mit Termin: Die neue Ausstellung im Museum Haus Opherdicke öffnet nun auch analog und kann vor Ort besucht werden. Foto: Fabiana Regino - Kreis Unna
Kurator Arne Reimann in der Ausstellung auf Haus Opherdice, die – nach Terminbuchung – auch über Ostern zu besuchen ist . (Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna )

Der Kreis Unna nutzt die so genannte Notbremse mit Test-Option mit der entsprechenden Erlaubnis des NRW-Gesundheitsministeriums. Das heißt: Die Türen im Museum Haus Opherdicke dürfen geöffnet bleiben, auch über Ostern – für alle Besucher mit Termin und negativen Corona-Schnelltest.  

Gestattet ist der Corona-konforme Einlass mit einer Terminbuchung vorab, einem Nachweis eines negativen Corona-Testergebnisses, das nicht älter als 24 Stunden ist und einer entsprechenden Gesichtsmaske, also einer medizinischen OP- oder FFP2-Maske.  

90 Minuten Kunstgenuss

Die Zeitfenster für Besucher werden jeweils für einen Aufenthalt von 90 Minuten vergeben, somit für 10.30, 12, 13.30, 15, 16.30 Uhr. Das Museum ist Ostersonntag und Ostermontag geöffnet. Anschließend werden Zeitfenster-Buchungen zu den regulären Öffnungszeiten angeboten. Aufgrund der Ausstellungsflächengröße dürfen sich zeitgleich bis zu acht Personen im Museum aufhalten. Der Besucherservice zur Terminbuchung ist erreichbar unter Tel. 0 23 01 / 91 83 97 2.

Herbert Rolf Schlegel im Museum

Herbert Rolf Schlegel (1889 – 1972) gehört zur vergessenen Künstlern der deutschen Avantgarde Anfang des 20. Jahrhunderts (Emscherblog berichtete). Wie kaum ein anderer Maler seiner Generation befasst er sich intellektuell, emotional und ästhetisch mit der existentiellen Bedeutung der Natur für den Menschen. Ein aktueller Grund mehr, sich sein facettenreiches malerisches Werk in die Gegenwart zu holen.  

Schlegels Idealvorstellung vom „Zurück zur Natur“ sowie die sich nach dem Ersten Weltkrieg entwickelnden Diskussion um die Rollenverhalten und Emanzipation der Frau bestimmen thematisch die Ausstellung. Zum Ausdruck bringt Herbert Rolf Schlegel dies mit arkadischen Landschaften und Figuren, bei denen sich eindeutige Geschlechterzuschreibungen vermischen. In seinen romantisch-neusachlichen Werken greift Schlegel Sujets des Jugendstils und Symbolismus auf.  

Audio-Walk im Freien

Zusätzlich zur Ausstellung im Museum, bietet sich der Audio-Walk „Natur ist unsichtbar“ von Künstlerin Johanna Steindorf unter freiem Himmel an. Mit Smartphone, Kopfhörer und dem weitläufigen Umland des Museums, können sich Besucher*innen ganz persönlich mit dem Ausstellungsthema auseinandersetzen. Der 30-minütige Spaziergang lässt sich, unabhängig von der Ausstellung, mit dem vor dem Museum ausgehängten QR-Code starten und bringt Landschaft, eigene Erfahrung und Schlegels Bilderwelt zusammen. PK | PKU

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