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Kultur

Besucht die Gemeindebücherei: Finn, der Feuerwehrelch. (Foto: Wodo)

„Finn, der Feuerwehrelch“ in Bücherei ausverkauft

Schon vor seinem Auftritt am 28. September in der Gemeindebibliothek sorgt „Finn, der Feuerwehrelch“ für einen Rekord: Innerhalb einer Woche waren sämtliche Karten für beide Vorstellungen vergeben. Auf 60 Kinder, Eltern und Großeltern wartet also ein vergnüglicher Nachmittag, wenn das Mülheimer Figurentheater Wodo Puppenspiel zeigt, wie der Elch Finn zum …

ach der lobenswerten Erinnerung an einzelne Schicksale durch die Verlegung von Stolpersteinen will die Gemeinde nun die gesamte NS-Zeit in Holzwickede aufarbeiten lassen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de

Fünf weitere Stolpersteine erinnern an Opfer der Nazi-Herrschaft in Holzwickede

Der Künstler Gunter Demnig wird am 7. Februar 2019 weitere fünf Stolpersteine verlegen, die an Opfer der NS-Herrschaft in Holzwickede erinnern. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de In der Gemeinde Holzwickede werden weitere Stolpersteine verlegt. Der Verlegungstermin steht bereits fest: Wie Wilhelm Hochgräber, Leiter der VHS-Gruppe „Spurensuche“ mitteilt werden die nächsten …

Im September auch auf Haus Opherdicke: Batida Diferente spielen Samba. (Foto: Batida Diferente)

WeltMusik MusikWelt: Brasilianische Rhythmen auf Haus Opherdicke

Am Donnerstag dieser Woche auf Haus Opherdicke zu Gast: Batida Diferente spielen Samba. (Foto: Batida Diferente) Brasilien ist viel mehr als nur Karneval, Fußball und die Copacabana. Das beweist die brasilianisch-deutsche Band Batida Diferente: Sie bringen nämlich den Samba und Bossa Nova am 13. September im Rahmen der Reihe WeltMusik …

Freundeskreis und VHS bitten zum Bürgerdialog über Zukunft Europas

Im Rahmen des Europäischen Bürgerdialogs lädt der Holzwickeder Freundeskreis in Kooperation mit der VHS Unna-Fröndenberg-Holzwickede am Mittwoch, 26. September, zu neinem Dialog mit den Holzwickeder Bürgern über Europas Zukunft ein. Unter dem Motto „Die Zukunft der Europäischen Union – Wie geht es weiter?“ sollen die anwesenden Bürger ihre Gedanken, Anregungen, Kritik an und zu Europa äußern können.

Ein knappes Dutzend engagierter Holzwickeder traf sich am Donnerstagabend (31. August) in der Gemeindebücherei, um „Ideen zur Zukunft der Bücherei“ zu diskutieren. Eingeladen hatte das Team der Bücherei und Jürgen Bracke, ein eifriger Nutzer der Einrichtung, der findet: Am nachhaltigsten sollten sich die Holzwickeder Bürger einmal Gedanken machen, wie sie die Nutzerzahlen ihrer Gemeindebücherei verbessern und damit den Bestand der Einrichtung nachhaltig sichern können. Um ehrlich zu sein: Mit großem Andrang der Bürger hatten Jürgen Bracke, Kristina Truß, Silke Becker und Christine Wojtas nicht wirklich gerechnet. Umso so erfreuter waren die Einlader dann, dass schließlich doch einige Interessierte, darunter eine Stammkunden der Bücherei und auch einige Mitglieder des Bürgerblocks, ihrer Einladung gefolgt waren. Zum Auftakt machte Jürgen Bracke zunächst bei einem Rundgang deutlich, wie er als regelmäßiger Besucher die Bücherei nutzt. Anschließend erläuterte er zum Auftakt der Diskussion, dass seinen Recherchen zufolge die sinkenden Nutzerzahlen in der Bücherei kein Holzwickeder Phänomen ist. „Im Grunde leiden europaweit alle Büchereien unter sinkenden Nutzerzahlen“, so Jürgen Bracke. Hauptgrund für das sinkende Interesse seien die vielen konkurrierenden Angebote auf dem Markt, wobei das Internet gerade bei Jugendlichen die größte Bedeutung hat. Vor diesem Hintergrund waren sich alle Teilnehmer einig, dass es sinnvoll und wichtig ist, eine kulturelle Einrichtung wie die Bücherei in der Gemeinde zu erhalten. Die Politik habe sich zwar in Holzwickede – bis auf die CDU – für den Erhalt der Bücherei ausgesprochen und damit „einen ganz guten Rahmen vorgegeben“, so Jürgen Bracke weiter. „Allerdings gibt es kein Konzept, wie die Bücherei attraktiver werden kann.“ Die nachhaltigste Lösung, so Jürgen Bracke, wäre es, wenn ein solches Konzept nicht von der Politik oder Verwaltung vorgegeben, sondern von den Bürgern selbst kommt. Dass Jürgen Bracke damit nicht so falsch liegt – dafür war der Abend gestern der beste Beweis. Denn von den Anwesenden Bürgern kamen gleich eine ganze Reihe Vorschläge, wie die Bücherei attraktiver werden könnte. Auf die Online-Ausleihe, die in zwei bis drei Wochen kommen soll, setzen alle Beteiligten große Hoffnung. Darüber hinaus könnte das Team der Bücherei proaktiv auf Bürger zugehen, die bislang zwar regelmäßig im Umfeld der Bücherei auftauchen, diese aber nicht nutzen. Konkret wurden Eltern genannt, die ihre Kinder zum Schwimmen bringen und sich beim Warten auf ihre Kinder vor der Bücherei die Beine in den Bauch stehen, Eltern, die ihre Kinder zum Sport bringen und auf sie warten oder auch Besucher der nahen Sportstätten bei schlechtem Wetter. Ihnen allen könnte man Kaffee, Kekse oder auch nur Sitzgelegenheiten und Zeitschriften anbieten. So würden Schwellenängste abgebaut und vielleicht neue Nutzer gefunden. Auch der Vorschlag, Jahres-Nutzerausweise für die Bücherei bei Verlosungen, Gewinnspielen oder Veranstaltungen (z.B. Weihnachtsmarkt) als Prämien oder Gewinne auszugeben, wurde gemacht. Der eine oder andere neue Leser lasse sich so vielleicht finden. Angeregt wurde auch, den Kontakt zu den beiden Alten. Und Pflegeheimen in der Gemeinde zu suchen, um Kooperationen aufzubauen: Es gebe bestimmt Senioren in den Einrichtungen, die dankbar für Vorlesungen oder Hörbücher-Nachmittage seien, so die Vermutung. Über die Kinder die Eltern gewinnen – diese Überlegung steckt hinter der Anregung, themenbezogene „Kuschelstunden“ oder etwas Ähnliches für Eltern mit Kindern anzubieten. Solche Thementage könnten vor Weihnachten und übers ganze Jahr verteilt stattfinden, so der Vorschlag. „Da braucht man ja nicht viel: Eine Iso-Matte für die Kinder, eine Taschenlampe, abgedunkeltes Licht – das reicht schon.“ Ganz wollten die Bürger die Verwaltung allerdings auch nicht aussparen in ihren Überlegungen: So berichtete Bibliothekarin Kristina Truß, dass sie mit den Grundschulen verhandele, damit diese regelmäßig aus den Klassen der Jahrgänge Kinder in die Bücherei schicken. „Ich hoffe das klappt“, so Kristina Truß. „Bisher funktioniert das nur mit der Nordschule ganz gut.“ Kritik wurde an der Gemeindeverwaltung laut, die auf ihrer Internetseite „noch nicht einmal in der Lage ist, Veranstaltungen in der Bücherei, wie diese Diskussionsrunde oder Lesungen, anzukündigen.“ Angeblich weil man für den Terminkalender auf der Homepage ein halbes Jahr Vorlauf benötigt. Diese und noch einige weitere Vorschläge lassen hoffen, dass möglicherweise schon bald ein stark von den Nutzern geprägtes Konzept zur Attraktivitätssteigerung der Bücherei vorgelegt werden kann. Und wer weiß: Nach der Veranstaltung gestern Abend mit einigen engagierten Bürgern scheint zumindest auch die vom Bürgerblock favorisierten Gründung eines Bürgervereins als Träger der Bücherei nicht mehr völlig utopisch.

„HowiBib-Freunde“ gründen Förderverein für Gemeindebücherei

Knapp ein Jahr hat die Bürgerinitiative „HowiBib-Freunde“ mitgeholfen, die Attraktivität der Gemeindebibliothek Holzwickede zu steigern. Jetzt möchte die Initiative sich anders organisieren und einen Förderverein zur Unterstützung der Bücherei gründen. Die „HowiBib-Freunde“ haben Projekte mit auf den Weg gebracht und durch ihren Einsatz unterstützt, wie beispielsweise das Literarische Speed-Dating, die …