Breites Interesse an „Sportforum für Holzwickede“: Standort am Schulsportplatz

Das Thema „Sportforum für Holzwickede“ beschäftigte auf Einladung des Holzwickeder SC und der Turngemeinde Holzwickede die Vertreter von Rat und Verwaltung im Sportheim des Montanhydraulik-Stadions. (Foto: privat)

Das The­ma „Sport­fo­rum für Holzwickede“ beschäftigte auf Ein­ladung des Holzwicked­er SC und der Turnge­meinde Holzwickede die Vertreter von Rat und Ver­wal­tung im Sportheim des Mon­tan­hy­draulik-Sta­dions. (Foto: pri­vat)

Poli­tik und Ver­wal­tung der Gemeinde Holzwickede ste­hen der Idee der bei­den Sportvere­ine HSC und TGH pos­i­tiv gegenüber, das Hal­lenange­bot durch ein „Sport­fo­rum für Holzwickede“ sig­nifikant zu ver­größern und dadurch das ohne­hin schon hohe Image der Gemeinde in Sachen Sport­stät­ten weit­er aufzupolieren. Bei der Vorstel­lung der Pläne durch die bei­den Vere­insvorstände im großen Saal des Sportheims am Fre­itag (27.4.) im Mon­tan­hy­draulik-Sta­dion sig­nal­isierten die Gemein­de­spitze mit Bürg­er­meis­terin Ulrike Drossel und dem 1. Beige­ord­neten, Bernd Kasis­chke, sowie die Vertreter aller Rats­frak­tio­nen ihre grund­sät­zliche Bere­itschaft, gemein­sam mit den Vere­inen an der Real­isierung des Vorhabens zu arbeit­en.

Als möglichen Stan­dort haben die Vere­ine den Park­platz am Hauptschul­sport­platz an der Opherdick­er Straße ins Auge gefasst. An diesem zen­tral gele­ge­nen Ort kön­nten zwei Sporthallen, eine Mehrzweck­halle und ein Ver­wal­tungs­ge­bäude entste­hen. Am west­lichen Rand des Gelän­des ist möglicher­weise an ein Gebäude mit sozialen Ein­rich­tun­gen wie Kinder­garten oder Ärztehaus gedacht.

Die Gemeinde soll, so sieht es der Vorschlag der bei­den Vere­ine vor, das Gelände zur Ver­fü­gung stellen, eine 20jährige Nutzungsmi­ete zahlen und sich mit den Vere­inen die Betrieb­skosten teilen. Die Vere­ine wiederum sollen bei der vor allem auf den Sport­stät­ten­bau spezial­isierten NRW-Bank zu gün­sti­gen Kon­di­tio­nen ein Dar­lehen für das auf etwa fünf Mil­lio­nen Euro geschätzte Pro­jekt aufnehmen, Miete zahlen und sich an den Betrieb­skosten beteili­gen.

Politik und Verwaltung angetan von Initiative

Den Anstoß für ein solch­es Sport­fo­rum hat­te die Lei­t­erin der HSC-Gesund­heitss­portabteilung, Susanne Werbin­sky, gegeben, indem sie sich wegen fehlen­der Hallen- und Raumka­paz­itäten an den Auf­sicht­srat ihres Vere­ins gewandt hat­te. Über den Lan­dess­port­bund war dann ein Kon­takt zum TV Jahn Rheine aufgenom­men wor­den. Wie sich unter anderem Vertreter der Holzwicked­er Frak­tio­nen überzeu­gen kon­nten, sind dort beispiel­hafte Sportan­la­gen ent­standen, die in dem Rhein­er Vere­in zu einem wegen der Fol­gekosten über­aus wichti­gen Mit­glieder­boom geführt haben und in ähn­lich­er Form für die Emscherge­meinde dur­chaus einen vor­bild­haften Charak­ter besitzen.

HSC und TGH hat­ten in gemein­samen Gesprächen fest­gestellt, dass sie mit Blick auf das Sportange­bot, das sie der Bevölkerung geben wollen und das von den Vere­inen auch erwartet wird, weit­ge­hend übere­in­stim­mende Inter­essensla­gen haben. „Was wir sehen, sind Men­schen, die Sport treiben wollen“, machte TGH-Chef Peter Wehlack die Gemein­samkeit­en, unab­hängig von der Vere­in­szuge­hörigkeit, deut­lich. Daher erneuerte der HSC-Vor­sitzende Sebas­t­ian Benett das Ange­bot an die anderen sport­treiben­den Holzwicked­er Vere­ine, sich der Ini­tia­tive von HSC und TGH anzuschließen.

HSC und TGH sehen Bedarf

In ein­er Bedarf­s­analyse haben die bei­den größten Holzwicked­er Sportvere­ine fest­gestellt, dass trotz der bere­its vorhan­de­nen und über­durch­schnit­tlich hohen Hal­lenange­bote sowohl für den Schul- als auch den Vere­inss­port weit­ere Raumka­paz­itäten erforder­lich sind. Denn zum Beispiel für die Gesund­heitss­portange­bote bei­der Vere­ine wer­den über die Schulen hin­aus auch Übungsstun­den in den Vor­mit­tagsstun­den benötigt.

Ein „Sport­fo­rum für Holzwickede“ ist nicht nur nach Mei­n­ung des HSC-Auf­sicht­sratsmit­glieds Rein­er Hart­ing ein Alle­in­stel­lungsmerk­mal und Imagegewinn für die Gemeinde, auch die Rats­frak­tio­nen und die Ver­wal­tung waren von dem, was ihnen von HSC und TGH per Pow­er­point-Präsen­ta­tion ein­drucksvoll vorgestellt wurde, ange­tan – auch wenn deut­lich wurde, dass es noch einige Dinge wie die bau­rechtlichen Aspek­te abzuk­lären gibt.

Schon 2020 erste Schritte

Die weit­ere Vorge­hensweise soll in ein­er von Vere­inen angeregten, gemein­samen Arbeits­gruppe errörtert wer­den. In den Frak­tio­nen soll das Pro­jekt inten­siv the­ma­tisiert wer­den, bevor dann in den zuständi­gen Auss­chüssen und let­ztlich im Rat darüber berat­en und – so hof­fen zumin­d­est die Vere­ine – auch beschlossen wird. HSC und TGH sind jeden­falls zuver­sichtlich, dass, wenn alles wun­schgemäß ver­läuft, das „Sport­fo­rum für Holzwickede“ schon 2020 seine ersten Schritte tun kann.

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