Zwischenbilanz für „KOMM-AN NRW“: Profis vom KI machen Ehrenamt stark

Katja Arens (M.) und Ina Ravenschlag (r.) ziehen eine positive Zwischenbilanz für die Umsetzung von „KOMM-AN NRW“ im Kreis. Mit im Bild:  KI-Leiterin Marina Raupach, Landrat Michael Makiolla und Sozialdezernent Torsten Göpfert (r.). (Foto: Constanze Rauert – Kreis Unna)

Katja Arens (M.) und Ina Raven­schlag (r.) ziehen eine posi­tive Zwi­schen­bi­lanz für die Umset­zung von „KOMM-AN NRW“ im Kreis. Mit im Bild: KI-Lei­terin Marina Rau­pach, Landrat Michael Makiolla und Sozi­al­de­zer­nent Tor­sten Göp­fert (r.). (Foto: Con­stanze Rauert – Kreis Unna)

Inte­gra­tion bewegt, bringt viel, macht aber auch Arbeit.“ Zu diesem Schluss kommt Landrat Michael Makiolla anläss­lich eines Zwi­schen­be­richtes über „KOMM-AN NRW“. Es stärkt die Inte­gra­ti­ons­ar­beit „von Amts wegen“ und unter­stützt die ehren­amt­liche Hilfe vor Ort. Wie gut beides klappt, zeigt eine Zwi­schen­bi­lanz.

Auf­ge­legt wurde das Pro­gramm „KOMM-AN NRW“ im Jahr 2016. Wich­tig­ster Partner fürs Land und die Ehren­amt­li­chen vor Ort dabei ist einmal mehr das Kom­mu­nale Inte­gra­ti­ons­zen­trum (KI) Kreis Unna.

Dort arbeiten mit Katja Arens und Ina Raven­schlag zwei Power-Frauen dem Ehrenamt im besten Sinne „in die Hände“. Denn: Wo der Wille zur ehren­amt­li­chen Hilfe ist, kann eine kom­pe­tente Koor­di­nie­rung, Bera­tung und Infor­ma­tion nicht schaden.

KOMM-AN NRW“ fußt im Kern auf zwei Säulen: Stär­kung der Kom­mu­nalen Inte­gra­ti­ons­zen­tren (KI) und För­de­rung von Maß­nahmen vor Ort wie z.B. die Ein­rich­tung und der Betrieb von Ankom­mens­treff­punkten. Für beide „KOMM-AN“-Säulen gibt es Geld – und zwar nicht wenig. Ins­ge­samt fast 164.000 Euro wurden 2016 über­wiesen, gut 243.300 Euro sind für das lau­fende Jahr bean­tragt bzw. zuge­sagt.

Kunden“ sind 14 heimische Ehrenamtsinitiativen

Zu tun gibt es genug, wie Katja Arens und Ina Raven­schlag in ihrem Zwi­schen­be­richt im Aus­schuss für Soziales, Familie, Gleich­stel­lung mit einigen Zahlen belegten. Ihre „Kunden“ sind 14 hei­mi­sche Ehren­amts­in­itia­tiven mit jeweils zwi­schen 20 und 300 Ehren­amt­li­chen. Da sind Tipps, Bera­tungen und Infor­ma­tionen mehr als will­kommen.

Beson­ders wichtig: Gespräche und offener Aus­tausch, Netz­werk­ar­beit mit den Städten und Gemeinden, den Wohl­fahrts­ver­bänden, den zustän­digen Sozi­al­ar­bei­tern und natür­lich mit den Ehren­amts­in­itia­tiven. Gleich­zeitig hat sich die vom KI orga­ni­sierte regel­mä­ßige Fra­ge­stunde für in der Flücht­lings­hilfe enga­gierte Helfer zu einem „Top-Termin“ ent­wickelt.

Work­shops zur inter­kul­tu­rellen Kom­pe­tenz, der Sprach­ar­beit oder auch zum acht­samen Umgang mit sich selbst runden die viel­fäl­tigen, durch „KOMM-AN NRW“ ange­sto­ßenen oder ins Kon­zept pas­senden Akti­vi­täten ab.

Auch wenn das Pro­gramm Ende des Jahres aus­läuft, Ideen zu mehr Inte­gra­tion und Hilfe fürs Ehrenamt gibt es genug. So könnte ein „Sprach­mittler-Pool“ über einen anderen Lan­destopf mit bis zu 50.000 Euro jähr­lich auf­ge­baut und koor­di­niert werden. (PK | PKU)

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