Zu Unrecht Kindergeld bezogen: 600 Euro Geldstrafe

Das hät­te die 23-jäh­ri­ge Holzwicke­de­rin auch bil­li­ger haben kön­nen:  In Abwe­sen­heit wur­de die 23-Jäh­ri­ge wegen Steu­er­hin­ter­zie­hung zu 600 Euro Geld­stra­fe ver­ur­teilt. 

Die Holzwicke­de­rin hat­te wäh­rend ihrer Aus­bil­dung  184 Euro Kin­der­geld kas­siert. Bei Antrag­stel­lung war sie dar­auf hin­ge­wie­sen wor­den, dass ihr Anspruch auf Kin­der­geld erlischt, wenn sie ihre Aus­bil­dung been­det. Dar­um hät­te sie der Kin­der­geld­kas­se mel­den müs­sen , dass sie ihre Aus­bil­dung abge­bro­chen hat. Genau das tat sie aber nicht und bezog ab Novem­ber 2015 bis Juli 2015 mun­ter wei­ter Kin­der­geld. Abge­se­hen davon, dass sie das unrecht­mä­ßig bezo­ge­ne Kin­der­geld zurück­zah­len muss, mach­te sich die 23-Jäh­ri­ge auch noch der Steu­er­hin­ter­zie­hung schul­dig.

Zu ihrer Ver­hand­lung erschien die Ange­klagt heu­te nicht, wes­halb Rich­te­rin Bir­git Viel­ha­ber-Kart­haus die Holzwicker­de­rin einen Straf­be­fehl über 40 x 15 Euro gegen die 23-Jäh­ri­ge erließ.

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visage

Dipl.-Journalist

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