Raspelkurz gemäht worden ist die Wildblumenwiese an der Dorfstraße in Opherdicke vom Baubetriebshof der Gemeinde. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Wildblumenwiese an der Dorfstraße abgemäht

Raspelkurz gemäht worden ist die Wildblumenwiese an der Dorfstraße in Opherdicke vom Baubetriebshof der Gemeinde. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Trostlose Optik: Raspelkurz gemäht worden ist die Wildblumenwiese an der Dorfstraße in Opherdicke vom Baubetriebshof der Gemeinde. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Nach den Erfahrungen in der Vergangenheit hätte es durchaus ein ärgerliches Missverständnis sein können: Die schöne Wildblumenwiese an der Dorfstraße in Opherdicke ist auf Streichholzlänge abgemäht worden.

Dabei handelte es sich allerdings nicht um eine Gedankenlosigkeit oder einen Umweltfrevel, wie aufmerksame Bürger zunächst mutmaßten. Vielmehr ist der etwa 50 Meter lange Grünstreifen direkt gegenüber dem Haus Opherdicke in dieser Woche ganz bewusst vom Baubetriebshof gemäht worden, wie Leiter Bernd Hellweg auf Nachfrage bestätigt: „Auch Wildblumenwiesen müssen gemäht werden, damit sie dann im nächsten Jahr umso prächtigen blühen. Deshalb haben wir in dieser Woche den Streifen an der Dorfstraße gemäht.“

Dorfstraße, Wildblumenwiese


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Comments (2)

  • Das Hinweisschild ist ja schnuckelig. Ist das Parken auf Grünstreifen nicht sowieso verboten? – Man denke an die Dürre, an heiße Katalysatoren und der daraus resultierenden Gefahr von Flächenbränden.

    Mal ganz davon abgesehen, dass sich das Parken per se ausschließt. 3,05m müssen zur durchgezogenen Linie freigehalten werden, was nur klappt, wenn man über die Bordsteinkante prügelt (und sich dabei seine Reifen beschädigen kann) und noch teile des Gehweges blockiert.

  • Ein Mähen Mitte August erscheint mir dennoch etwas früh. Ich habe jetzt die Pflanzen an der Dorfstraße nicht gesehen, aber an den meisten anderen Stellen, die ich kenne, und wo überhaupt noch ein paar nützliche Pflanzen wachsen dürfen, stehen die Wildblumen und -kräuter zum Teil noch in voller oder jedenfalls abklingender Blüte. Für das Ausbilden der Samen wird ebenfalls noch etwas Zeit benötigt. Da scheint es mir mehr Sinn zu machen, noch ein paar Wochen mit der Mahd zu warten. Ganz abgesehen davon, dass der Sinn dieser gezielten Anpflanzungen doch zum Teil darin besteht, den Insekten Nahrung zu bieten. Da werden dann also zu einem Zeitpunkt noch vorhandene Blütenstände zerstört, zu dem das Futterangebot für Insekten langsam problematisch wird.
    Aber immerhin, wenigstens wurde dort nicht schon Mitte Juni gemäht. Jedes Jahr könnte ich weinen, wenn ich sehe, wie z.B. entlang des Fuß- und Radwegs an der Massener Str. die Grünstreifen platt gemäht werden, bevor die Blütezeit überhaupt beginnt. Kein Wunder, dass dort fast nur noch Brennnesseln nachkommen und kaum Kräuter und Blumen.

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