„Wien und seine literarischen Cafés  – eine nostalgische Zeitreise in Anekdoten“

Auf eine nostalgische Zeitreise durch Wiener Caféhäuser lädt die Volkshochschule am Mittwoch, 24. Januar, ein.

„Kaffeehaus“ und „Belle Époque“ – in unserer Vorstellung sind diese Begriffe eng miteinander verwoben. Vor rund 100 Jahren kam mit der „Sezession“ die große Zeit des literarischen Kaffeehauses: So traf sich die Dichtergruppe „Jung-Wien“ (mit Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal) regelmäßig im „Cafe Griensteidl“. Noch berühmter wurde das „Cafe Central“, wo sich Autoren und Journalisten (z.B. Franz Werfel, Egon Erwin Kisch, Karl Kraus) die Klinke in die Hand gaben.

Künstler wie Klimt, Loos und Mahler sorgten für Skandale, die an den Kaffeehaustischen des „Cafés Museum“ (genannt „Café Nihilismus“) und des „Imperial“ diskutiert wurden. Kritische Kaffeehausliteraten wie Peter Altenberg, der das „Central“ zu seiner Postadresse machte, bestimmten den Humor jener Jahre vor dem Ersten Weltkrieg.

Die Nachfolge des „Central“ trat in den 1920ziger Jahren das „Cafe Herrenhof“ an, wo der junge Friedrich Torberg (für seine „Tante Jolesch“) den führenden Wortkünstlern – wie Anton Kuh – unzählige Anekdoten ablauschte. Dr. Torsten Reters nimmt die Zuhörer auf eine nostalgische Tour durch das Wien von anno dazumal.

Der Vortrag findet in der Senioren-Begegnungsstätte statt und ist kostenfrei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

  • Termin: Mittwoch, 24. Januar, 15.30 Uhr, Senioren-Begegnungsstätte, Berliner Allee 16a
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