"Hilfen zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz" - zu einem Vortrag mit diesem Thema lädt die Begegnungsstätte am 4. September in den Seniorentreff ein. (Foto: Remi Walle by CC0)

Vortrag der Ökumenischen Zentrale im Seniorentreff: „Herausforderung Demenz“

"Herausforderung Demenz" - zu einem Vortrag mit diesem Thema lädt die Ökumenische Zentraleam 5. Juni  in den Seniorentreff ein.  (Foto: Remi Walle by CC0)
„Her­aus­for­de­rung Demenz“ – zu einem Vor­trag mit diesem Thema lädt die Öku­me­ni­sche Zen­tra­leam 5. Juni in den Senio­ren­treff ein. (Foto: Remi Walle by CC0)

Her­aus­for­de­rung Demenz“ ist der Titel einer Ver­an­stal­tung, die Ulrike Schwabe, Mit­ar­bei­terin der Öku­me­ni­schen Zen­trale, am 5. Juni um 14.30 Uhr in der Senioren-Begeg­nungs­stätte anbieten wird. Im Fokus dieser Ver­an­stal­tung stehen Infor­ma­tionen zur früh­zei­tigen Erken­nung von Demenz, zum Leben mit der Erkran­kung sowie zu den unter­schied­li­chen Mög­lich­keiten des Auf­bauens und Erhal­tens einer All­tags­struktur.

Erste Ver­hal­tens­än­de­rungen, Ori­en­tie­rungs­stö­rungen sowie wei­tere Warn­zei­chen und Sym­ptome einer Demenz werden nicht oder viel zu spät erkannt – somit neu­ro­lo­gisch nicht oder zu spät behan­delt. Gerade im Anfangs­sta­dium einer Demenz leiden die Erkrankten massiv unter dem fort­schrei­tenden Gedächtnis- und Kom­pe­tenz­ver­lust. Häufig ver­su­chen sie ihn selbst vor ihren Ange­hö­rigen und Freunden zu ver­bergen. In dieser Situa­tion ist Hilfe und Unter­stüt­zung sowie eine fach­ärzt­liche Dia­gnose erfor­der­lich.

Angehörigen tragen oft Hauptanteil an Betreuung

Für die Ange­hö­rigen bedeutet die Dia­gnose Demenz, dass sie sich auf Ver­än­de­rungen im Fami­li­en­gefüge ein­stellen müssen. Der Erkrankte ist im zuneh­menden Maße auf Pflege- und Betreu­ungs­lei­stungen ange­wiesen, auch die Kom­mu­ni­ka­tion unter­ein­ander muss der Krank­heit ange­passt werden.

Pfle­gende Ange­hö­rige tragen zudem in der Regel den Haupt­an­teil an der Betreuung demen­tiell erkrankter Men­schen. Diese ver­ant­wor­tungs­volle Zeit erstreckt sich oft­mals über meh­rere Jahre. Umso wich­tiger ist es den Alltag bzw. das Zusam­men­leben so har­mo­nisch und kon­flikt­frei wie mög­lich zu gestalten.

Feste Tagesabläufe wichtig

Zum Bei­spiel sind ritu­elle Tages­ab­läufe und Ori­en­tie­rungs­hilfen aus­ge­spro­chen wichtig. Feste Zeiten und Rituale bieten Ori­en­tie­rung und Sicher­heit und erleich­tern das Zusam­men­leben. Auch die Mahl­zeiten, der Mit­tags­schlaf und mehr stellen wich­tige Eck­pfeiler dar. Genü­gend kör­per­liche Akti­vi­täten am Tag sind auch eine grund­le­gende Vor­aus­set­zung für guten Schlaf. Wer nachts schlecht schläft, däm­mert häufig am Tag und umge­kehrt – ein Pro­blem, das viele pfle­gende Ange­hö­rige kennen.

Die Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung richtet sich spe­ziell an pfle­gende Ange­hö­rige, aber auch an inter­es­sierte Per­sonen oder Men­schen, die im Rahmen ihrer frei­wil­ligen Tätig­keit mit alten, pfle­ge­be­dürf­tigen oder demen­ziell ver­än­derten Men­schen zusam­men­kommen.

  • Termin: Mitt­woch (5. Juni), 14.30 Uhr, Senioren-Begeg­nungs­stätte, Ber­liner Allee 16a

Ökumenische Zentrale


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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