Sehen die UKBS als "Vorreiter für eine saubere Zukunft": Aufsichtsratsvorsitzender Theo Rieke (li.) und Geschäftsführer Matthias Fischer mit dem ersten wasserstoffangetriebenen Pkw des Kreises Unna. (Foto: UKBS)

UKBS als Vorreiter: Erstes Auto mit Wasserstoff-Antrieb im Kreis Unna

Sehen die UKBS als "Vorreiter für eine saubere Zukunft": Aufsichtsratsvorsitzender Theo Rieke (li.) und Geschäftsführer Matthias Fischer mit dem ersten wasserstoffangetriebenen Pkw des Kreises Unna. (Foto: UKBS)
Sehen die UKBS als „Vor­reiter für eine sau­bere Zukunft“: Auf­sichts­rats­vor­sit­zender Theo Rieke (li.) und Geschäfts­führer Mat­thias Fischer mit dem ersten was­ser­stoffan­ge­trie­benen Pkw des Kreises Unna. (Foto: UKBS)

Inno­va­tive Pro­jekte sind für die Unnaer Kreis-Bau- und Sied­lungs­ge­sell­schaft, deren Mit­ge­sell­schafter die Gemeinde Holzwickede ist, nichts Außer­ge­wöhn­li­ches. Ob neben dem Miet­woh­nungsbau das Wohnen mit Ser­vice für Senioren oder das Mehr­ge­nera­tionen-Wohnen – stets schreitet die UKBS dabei voran. Jetzt hat das kom­mu­nale Woh­nungs­un­ter­nehmen nach den Worten seines Auf­sichts­rats­vor­sit­zenden Theodor Rieke (Holzwickede) eine wei­tere „Vor­rei­ter­rolle“ über­nommen, aller­dings auf dem Mobi­li­täts­sektor. Denn seit dem Wochen­ende ver­fügt die UKBS über den bisher ein­zigen im Kreis Unna ange­mel­deten Per­so­nen­wagen mit Was­ser­stoff-Antrieb.

Nicht ohne Stolz ver­weist Geschäfts­führer Mat­thias Fischer darauf, dass mit diesem Fahr­zeug und seiner Brenn­stoff­zellen-Tech­no­logie die Vision vom emis­si­ons­freien Fahren Wirk­lich­keit wird. Das bestä­tigt auch der ADAC in einer Exper­tise. Da heißt es: „Was­ser­stoff­autos werden als sau­bere Alter­na­tive zu her­kömm­li­chen Ver­bren­nungs­mo­toren gesehen. Sie gelten als emis­si­ons­frei und zukunfts­wei­send“. Das neue Fahr­zeug vom Typ Toyota-Mirai stößt durch seinen Antrieb ledig­lich Was­ser­dampf aus. Seine Tech­no­logie mit Brenn­stoff­zellen wan­delt Was­ser­stoff in elek­tri­sche Energie für den Motor um. So kann der Wagen bis zu 500 Kilo­meter weit fahren und lässt sich inner­halb von drei Minuten auf­tanken.

500 km Reichweite und tanken in drei Minuten

Die UKBS setzt mit dieser Anschaf­fung ihren Weg für eine sau­bere Umwelt kon­se­quent fort“, sagt Fischer. So ver­füge das Unter­nehmen bereits über drei Elek­tro­fahr­zeuge. Weil für die kauf­män­ni­sche und tech­ni­sche Woh­nungs­ver­wal­tung nun ein wei­teres Fahr­zeug ange­schafft werden musste, habe man sich für die neue Tech­no­logie mit Was­ser­stoff ent­schieden, argu­men­tiert der UKBS-Geschäfts­führer.

Erleich­tert habe diese Ent­schei­dung, dass es bereits eine Was­ser­stoff-Tank­stelle unmit­telbar „vor der eigenen Haus­türe“, näm­lich in Kamen, gebe. Was­ser­stoff tankt man dort – wie bei rund 100 wei­teren Sta­tionen in Deutsch­land – der­zeit stark kom­pri­miert gas­förmig. Es ist ein durch­sich­tiges, geruchs­loses und ungif­tiges Gas und als Ener­gie­quelle extrem stabil, effi­zient und leicht zu lagern.

Dass das neue mit Was­ser­stoff ange­trie­bene Fahr­zeug über groß­zü­gige, bequeme Sitze und modernen Kom­fort ver­fügt, wird seine künf­tigen Nutzer zudem erfreuen. Denn schließ­lich fahren sie in dem Bewusst­sein, in einem außer­ge­wöhn­lich visio­nären

Auto zu sitzen und mit Was­ser­stoff den Treib­stoff der Zukunft zu nutzen und einen wich­tigen Bei­trag zum Schutz der Umwelt zu lei­sten.

UKBS

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