U 19 des BVB und RSC Anderlecht trennen sich nach vielen dramatischen Szenen mit 1:1

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Mit 367 Zuschauern beim Spiel der U19-Mann­schaften des BVB und RSC Ander­lecht gehört Holzwickede zu den Spiel­orten mit den ins­ge­samt besten Besu­cher­zahlen in der UEFA Youth League: Begrü­ßung der Mann­schaften vor dem Anstoß. (Foto: privat)

Manchmal sind es ganz andere Dinge als „das Runde muss ins Eckige“, die ein Fuß­ball­spiel aus­ma­chen. So geschehen am Mitt­woch­abend bei einem äußerst denk­wür­digen UEFA Youth League-Spiel im Holzwickeder Mon­tan­hy­draulik-Sta­dion zwi­schen der U 19 von Borussia Dort­mund und RSC Ander­lecht. Exakt 367 Zuschauer pas­sierten die Sta­di­on­tore. Damit bleibt Holzwickede eines der Spiel­orte, mit dem größten Zuschau­er­zu­spruch in der UEFA Youth League. Die nackten Zahlen zeigen eigent­lich wenig Auf­re­gendes: 1 : 1 lau­tete der End­stand nach 90 Minuten in Holzwickede. Damit holte der BVB vier Punkte aus sechs Spielen – das bedeu­tete in der End­ab­rech­nung letzter Platz. Die vier Punkte holte der BVB nach einem 5 : 2 in Holzwickede gegen Gala­ta­saray Istanbul und eben jenem 1 : 1 im letzten Spiel gegen die Bel­gier aus Ander­lecht. Die Gäste aus Ander­lecht wurden damit Grup­pen­sieger.

Viel Sport-Prominenz und Scouts am Spielfeldrand

Aber es waren ganz andere Geschichten, die in Holzwickede geschrieben wurden. Jen­seits des Platzes gab es viel zu sehen und Kon­takt mit Besu­chern, die man nor­ma­ler­weise nicht bei einem Bier­chen oder Glüh­wein wie in Holzwickede trifft. So war die kom­plette erste Mann­schaft des RSC Ander­lecht zu Gast. Da stand Mitrovic, Tor­schütze gegen den BVB in der Cham­pions League, am Ver­pfle­gungs­stand oder auch die anderen Asse des bel­gi­schen Spit­zen­clubs. Da wurden Gäste wie Max Eberl, Sport­di­rektor von Borussia Mön­chen­glad­bach, BVB-Tor­wart­trainer Teddy de Beer, Günter Kuto­wski, BVB-Jugend­ko­or­di­nator Lars Ricken und zahl­lose Scouts, oft Ex-Profis von Bun­des­li­ga­ver­einen, gesichtet.

BVB ging schon nach drei Minuten in Führung

Die sport­liche Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Der BVB ging schnell in der 3. Minute durch Flores (3.) gegen den haus­hohen Favo­riten in Füh­rung. Völlig ver­dient, denn die Bel­gier waren zu Beginn von der Rolle und der BVB agierte ganz stark. In der 30. Minute aber wurde eben jener Flores bewusstlos nach einer Lan­dung auf dem Hin­ter­kopf vom Platz und direkt ins Kran­ken­haus trans­por­tiert. Viel schlimmer erwischte es den Dort­munder Stein­feld in der 42. Minute. Nach einem Foul wurde Stein­feld mit dem Ver­dacht auf Schien­bein­bruch und nach vielen Minuten Behand­lungs­zeit vom Platz getragen und eben­falls direkt ins Kran­ken­haus gefahren. Das sah nicht gut aus. Als dann Franke in der 7. Minute der Nach­spiel­zeit nach einem Foul an der Außen­linie Gelb-Rot bekam, kippte das Spiel end­gültig. Der Ander­lechter Mikal glich in der 51. Minute zum 1 : 1‑Endstand aus. Die Bel­gier waren dann aller­dings dann auch nicht mehr kon­se­quent auf den Sieg­treffer aus. Es blieb beim 1 : 1 – einem für den BVB durch die beiden schweren Ver­let­zungen äußerst teuer errun­genen Remis.

HSV, UEFA Youth League

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