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Gemeinsamer Einsatz für mehr Fachkräfte im Kreis Unna: Elke Kappen, Martin Wiggermann (re.) und Rainer Goepfert. (Foto: Sebastian Laaser - AWO Ruhr-Lippe-Ems)

Arbeitsmarkt in der Region: Fachkräfte für Zukunft des Kreises Unna

Fachkräfte sind gesucht. Auch im Kreis Unna werden immer mehr offene Stellen gemeldet – diese sind aber immer schwieriger zu besetzen. Das Problem ist: Es fehlen die Fachkräfte. Zu diesem Thema hatte Rainer Goepfert, Geschäftsführer der AWO Ruhr-Lippe-Ems, in der vergangenen Woche die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen und Martin Wiggermann, Vorsitzender des Kreisausschusses für Arbeitsmarkt und Wirtschaftsförderung, eingeladen.

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Thorsten Schmitz (links), Geschäftsführer der Bildung+Lernen gGmbH, und Fachbereichsleiterin Petra Schröder (rechts) tauschten sich mit ihren OGS-Leitungen im Kreis Unna über die ersten Öffnungstage nach der Notbetreuung aus. Foto: Stefan Kuster/AWO Ruhr-Lippe-Ems)

Regulärer OGS-Betrieb der AWO gut gestartet: Betreuung im festen Klassenverband

Wer sein Kind in der OGS (Offene Ganztagsschule) angemeldet hat, kann sich seit dem 15.6. freuen: Seit Montag, gelten dort wieder die regulären Betreuungszeiten. „Alle der rund 1.100 OGS-Kinder konnten wiederkommen.“, sagt Petra Schröder, Fachbereichsleiterin bei der AWO-Tochtergesellschaft Bildung+Lernen gGmbH und verantwortlich für die elf offenen Ganztagsschulen im Kreis Unna. Der Ablauf der ersten regulären Öffnungstage und die Einhaltung der Corona-Vorgaben waren Thema eines Austausches zwischen der Geschäftsführung und allen OGS-Leitungen.

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Informationsveranstaltungen unter besonderen Bedingungen: rund 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärken jetzt die AWO und ihre Gesellschaften in den Kreisen Unna und Warendorf sowie in der Stadt Hamm. Das Foto zeigt einen Teil der neuen Mitarbeitenden. (Foto: Sebastian Laasr - AWO)

Erste Informationsveranstaltung nach Corona-Pause für neue AWO-Mitarbeitende

Die AWO Ruhr-Lippe-Ems hat jetzt rund 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei zwei Informationsveranstaltungen in Kamen willkommen geheißen. Geschäftsführer Rainer Goepfert begrüßte die neuen Kolleginnen und Kollegen am Dienstag (16. Juni) unter den obligatorischen Corona-Schutzbedingungen.

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"Demenz im Krankenhaus" ist das Thema einer Informationsveranstaltung der Diakonie in der Seniorenbegegnungsstätte an der Berliner Allee. (Foto: unclelkt by CC 3.0)

AWO fordert feste Zusage von Minister Spahn und Pflegekassen

Es ist längst überfällig: In der Corona-Krise erfahren die Pflegeberufe die Wertschätzung, die ihnen zusteht. Für ihren Einsatz sollen sie nun auch eine Sonderprämie von 1500 Euro erhalten. Dies droht nun an der Frage zu scheitern wie diese Sonderprämie finanziert wird. Kranken- und Pflegekassen weigern sich, die Prämie aus ihren Mitteln zu refinanzieren. Minister Spahn lässt klare Ansagen zum Thema vermissen.

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Awo-Geschäftsführer Rainer Goepfert. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

AWO wehrt sich gegen geistige Brandstiftung: Unterschriftenliste der Kita und OGS an Landtag

Die AWO Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems verurteilt das von der AfD Landtagsfraktion veröffentlichte Malbuch mit dem Titel „Nordrhein-Westfalen zum Ausmalen“. Das Malbuch, das sich an Kinder richtet, ist laut Medieninformationen beim „AfD Bürgerdialog“ in Krefeld ausgelegt worden. Zu sehen sind rassistische und fremdenfeindliche Motive, die verschiedene Kulturgruppen angreifen und rassistisch-klischeehaft darstellen. Das ist der Nährboden auf dem Terror wie in Hanau wächst.

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Das Moderatorenteam des Inklusiven Internetportal (IKU) beim Interview. (Foto: AWO RLE)

Insound-Festival: Inklusive Internetplattform stellt sich vor

Das Moderatorenteam des Inklusiven Internetportal (IKU) beim Interview. (Foto: AWO RLE)
Das Moderatorenteam des Inklusiven Internetportal (IKU) beim Interview. (Foto: AWO RLE)

Seit Mitte November bietet eine Internetplattform umfassende Informationen und Termine rund um das Thema Inklusion im Kreis Unna. Die unter IKU-Portal.de erreichbare Seite will aber nicht nur Informationen sammeln und weitergeben. Interessierten bietet das Portal auch die Möglichkeit sich über inklusive Themen auszutauschen und zu informieren. Mehrere hundert Gäste des InSound-Festivals in der Schwerter Rohrmeisterei waren am Freitag (13.12.) live dabei, als das Portal online ging.

Auf der übersichtlich und vor allem barrierefrei gestalteten Seite finden Nutzer alle Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Lebenslagen. Zudem gibt es die Möglichkeit Fragen zu stellen, selbst Informationen zu geben oder Diskussionen anzustoßen. Konkrete Anfragen werden vom Moderatorenteam auf Wunsch diskret bearbeitet und beantwortet.

ürgermeister Dimitrios Axourgos (4.v.l.) begrüßt das Projektteam in Schwerte, mit dabei AWO-Geschäftsführer Rainer Goepfert (r.). (Foto: AWO RLE)
ürgermeister Dimitrios Axourgos (4.v.l.) begrüßt das Projektteam in Schwerte, mit dabei AWO-Geschäftsführer Rainer Goepfert (r.). (Foto: AWO RLE)

Den Einstieg in die Seite finden Besucher schnell über ein kleines „Erklärvideo“. Das ist für Gehörlose auch gleich in Gebärdensprache übersetzt und sichert so den Zugang für alle. Auch zukünftig sollen wichtige Informationen auf diese Art vermittelt werden. Im nächsten Baustein werden Inhalte zudem in leichte Sprache übersetzt. Zunächst aber war den Initiatoren wichtig, an den Start zu gehen. Denn: „Die Seite lebt vom Input der Menschen, die ihre eigenen Themen setzen sollen und damit den Kreis Unna auf seinem Weg zur Inklusion unterstützen“, sagt Volker Meier, Projektverantwortlicher bei der DasDies Service GmbH.

Das Moderatorenteam selbst hatte beim InSound-Festival das neue Portal vorgestellt und war beim Publikum auf großes Interesse gestoßen. Das bestätigen auch die ersten Auswertungen der Klickzahlen.

Das Konzert in der Rohrmeisterei stellt mittlerweile eine feste Größe im Kulturkalender des Kreises dar. Für die Veranstalter und die Projektinitiatoren lag es nahe, die Popularität des Konzerts mit den Informationen zum Projekt zu verbinden. Eine gelungene Kombination, die zukünftig auch auf andere Veranstaltungsformate übertragen werden soll.

„Auf dem Weg zum inklusiven Kreis Unna“ lautet der etwas sperrige Titel des Gemeinschaftsprojektes unter der Federführung der AWO-Tochter DasDies Service GmbH. Der Kreis Unna selbst und zwei weitere Projektpartner, darunter das Sozialwerk Schwerte stellen gemeinsam mit DasDies den organisatorischen Rahmen. Gefördert wird das Projekt IKU (kurz für Inklusiver Kreis Unna) von Aktion Mensch.

Maciej Kozlowski, Geschäftsführer der DasDies Service GmbH, begrüßt die Mitarbeitenden und Gäste der Betriebskonferenz. (Foto: AWO)

DasDies Service GmbH: 15 Jahre erfolgreiche Inklusion auf dem Arbeitsmarkt

Maciej Kozlowski, Geschäftsführer der DasDies Service GmbH, begrüßt die Mitarbeitenden und Gäste der Betriebskonferenz. (Foto: AWO)
Maciej Kozlowski, Geschäftsführer der DasDies Service GmbH, begrüßt die Mitarbeitenden und Gäste der Betriebskonferenz. (Foto: AWO)

Dass die Mitarbeitenden einmal im Jahr zu einer weihachtlichen Betriebskonferenz zusammenkommen, ist nichts Ungewöhnliches. In diesem Jahr stand die Konferenz aber unter einer besonderen Zahl: 15 Jahre gibt es das AWO Inklusionsunternehmen jetzt schon.

Die AWO wollte 2004 verstärkt Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Handicap und langzeitabeitslose Menschen schaffen und gründete dazu die DasDies Service GmbH, die ihren Betrieb mit der Eröffnung des Secondhand-Kaufhauses aufnahm. Mit 17 Mitarbeitenden, davon 7 Menschen mit Handicap, gestartet, arbeiten aktuell 250 Mitarbeitende bei der DasDies, davon 40 Prozent Menschen mit Behinderungen. Diese Steigerung liegt an der Ausweitung des Angebotsspektrums: Secondhandkaufhäuser, die eigene Logistik für Haushaltsauflösungen und Umzüge, Menüservice, Hausnotruf, Haustechnik, Seniorenservice, Fahrdienst und die bekannten Radstationen im Kreis Unna werden von der DasDies organisert und betrieben.

Festredner Wolfram Kuschke, AWO Vorstandsmitglied und langjähriger Unterstützer der Gesellschaft, stellte das hohe Engagement der Mitarbeiten heraus. „Egal ob in den Radstationen, bei der Auslieferung der Mittagsmenüs oder dem Einkauf im Kaufhaus, überall trifft man auf engagierte und freundliche Mitarbeitende. Sie stehen den Kunden immer mit Rat und Tat zur Seite. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein besonderes Merkmal der DasDies.“

Wilfried Bartmann besonders gewürdigt

Wilfried Bartmann (1. v.r.) wird für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für die AWO Tochtergesellschaften geehrt. (Foto: AWO)

Eine besondere Würdigung erfuhr der aktuelle Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Wilfried Bartmann. Er hat die DasDies Service GmbH, aber auch die beiden weiteren AWO Tochtergesellschaften, seit ihrer Gründung immer aktiv begleitet. Zum Jahresende wird er diese Funktion aufgeben. „Lieber Wilfried, das war weit mehr als ein Ehrenamt – gerade in turbulenten Zeiten hast du unglaublich viel Zeit und Herzblut eingebracht. Ich denke ich übertreibe nicht, wenn ich sage, ohne dein Wirken, wären die drei Tochtergesellschaften nicht so gut aufgestellt, wie sie es heute sind!“, stellte Kuschke das Engagement heraus.

„Die DasDies gehört mit ihren Dienstleistungen zu Kamen und ist schon fast nicht mehr wegzudenken“, so Elke Kappen, Bürgermeisterin der Stadt Kamen, in ihrem Grußwort und bezog sich insbesondere auf die Radstation am Bahnhof, das neue Radparkhaus in der Innenstadt sowie das Secondhand-Kaufhaus in Südkamen. „Vor allem gibt das Unternehmen vielen Menschen, die es nicht so leicht auf dem Arbeitsmarkt haben, eine Chance, beruflich Fuß zu fassen.“

Nach dem offziellen Teil ließen die über 200 anwesenden Mitarbeitenden den Tag mit einem leckeren Buffet und weihnachtlicher Musik ausklingen.

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