Die Verlegung fünf weiterer Stolpersteine in Holzwickede findet im Februar 2019 statt: Stolperstein für den Holzwickeder Friedrich Ellerkmann. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Stolpersteinverlegung und Abschlusstreffen unter Corona-Bedingungen

Die Verlegung fünf weiterer Stolpersteine in Holzwickede findet im Februar 2019 statt: Stolperstein für den Holzwickeder Friedrich Ellerkmann. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Die Verlegung fünf weiterer Stolpersteine zum Gedenken an Holzwickeder Opfer des Nationalsozialismus findet am kommenden Freitag statt. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Zum Gedenken an die Holzwickeder Opfer des Nationalsozialismus findet die dritte Stolpersteinverlegung am Freitag (9. Oktober) statt. Die Verlegung erfolgt durch den Künstler Gunter Demnig und beginnt um 13.30 Uhr in der Lessingstraße 4. Mit diesem Stein wird dem politisch Verfolgten Karl Weil gedacht. Es folgen weitere Stolpersteinverlegungen für Kaspar Lügger (Dürerstraße 18), Heinrich Dulle (Massener Straße 23), Josef Kiel (Landweg 8) und Wilhelm Nissel (Im Ostendorf 3 in Opherdicke). Zwischen den einzelnen Verlegungen werden voraussichtlich jeweils etwa 20 Minuten liegen.

Das Begleitprogramm bei den Verlegungen wird gestaltet von der Aydaco-AG des CSG und Mitgliedern der VHS-Gruppe Spurensuche NS-Opfer Holzwickede.

Während der Verlegungen sind die Abstandsregeln einzuhalten bzw. ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen.

Anmeldung zu Abschlusstreffen erforderlich

Im Anschluss an die letzte Verlegung lädt die Gemeinde voraussichtlich gegen 15.15 Uhr zu einem Abschlusstreffen mit Austausch und Kaffeetrinken in die Rausinger Halle ein. Wegen der Corona-Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt und nur möglich nach vorheriger Anmeldung bei der Gemeinde unter Tel. 915202 oder E-Mail kultur@holzwickede.de.

Bei den ersten beiden Stolperstein-Verlegungen in Holzwickede (März 2018 und Februar 2019) fand jeweils am Sonntag vorher eine zentrale Gedenkveranstaltung statt. Wegen Corona ist das diesmal nicht möglich.

Seit 2010 ist Holzwickede „Gemeinde ohne Rassismus – Gemeinde mit Courage“. Damit hat die Gemeinde sich verpflichtet, Aktionen gegen Rassismus durchzuführen. In Holzwickede wird diese Verpflichtung nicht direkt von der Gemeinde umgesetzt, sondern nach einer Idee von der Sozialpädagogin Zuhrah Roshan-Appel von Institutionen, Vereinen oder Gruppen als „Staffelstab“, der mit Zustimmung der Gemeinde untereinander weitergereicht wird.

Gruppe „Spurensuche“ übernimmt „Staffelstab“

Die ursprüngliche Idee war, den „Staffelstab“ während des Jahresempfanges der Gemeinde weiter zu geben. Da der Jahresempfang aber wegen Corona ausfällt, wird die AWO Kita „Wühlmäuse“ ihn nun am Montag (12. Oktober) im Büro der Bürgermeisterin an die Spurensuche-Gruppe übergeben, wie Wilhelm Hochgräber, Sprecher der Gruppe, dazu mitteilt.  

  • Termin: Freitag, 9. Oktober, ab 13.30 Uhr, Lessingstr. 4

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