SPD trägt drei neue Stellen im Stellenplan der Gemeinde mit

Das Mitarbeiterteam um die vier neuen Sozialarbeiter künmmert sich um die Flüchtlinge in der Gemeinde. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Aus dem Mit­ar­bei­ter­team der Gemein­de, das sich um die Flücht­lin­ge in der Gemein­de, küm­mert haben zwei Sozi­al­ar­bei­ter gekün­digt. (Foto: Gemein­de Holzwicke­de)

Der Stel­len­plan der Gemei­ne Holzwicke­de wird im näch­sten wohl erheb­lich aus­ge­wei­tet. Gleich drei neue Stel­len sol­len in der Gemein­de­ver­wal­tung geschaf­fen wer­den. Der drin­gend­ste Bedarf hat sich im Bereich der Flücht­lings­ar­beit erge­ben: Hier haben bei­de Sozi­al­ar­bei­ter gekün­digt und die Gemein­de muss ohne deren pro­fes­sio­nel­le Betreu­ung der aktu­ell 257 Flücht­lin­ge aus­kom­men. Anders aus­ge­drückt: Die Last der Sozi­al­ar­beit auf den Schul­tern der Ehren­amt­li­chen ist noch schwe­rer gewor­den.

Wie es heißt, soll einer der bei­den Stel­len­in­ha­ber, die gekün­digt haben, eine unbe­fri­ste­te Fest­an­stel­lung in einer Kom­mu­ne ange­bo­ten bekom­men haben, der ande­re aber vor der schwie­ri­gen Arbeits­si­tua­ti­on in Holzwicke­de kapi­tu­liert haben.

Tat­säch­lich ist es nicht ganz leicht, in der aktu­el­len Situa­ti­on Sozi­al­ar­bei­ter für die Arbeit mit Flücht­lin­gen zu fin­den, weiß auch Micha­el Klim­ziak, SPD-Frak­ti­ons­chef. Sei­ne Frak­ti­on hat sich des­halb in den Klau­sur­be­ra­tun­gen am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de deut­lich dafür aus­ge­spro­chen, zwei feste Stel­len für Sozi­al­ar­bei­ter im neu­en Stel­len­plan der Gemein­de Holzwicke­de ein­zu­rich­ten. „Sozi­al­ar­bei­ter sind der­zeit Man­gel­wa­re und kön­nen sich des­halb ihre Stel­len aus­su­chen“, so Klim­ziak. „Wer die Wahl zwi­schen einer befri­ste­ten und einer unbe­fri­ste­ten Stel­le hat, ent­schei­det sich natür­lich für die unbe­fri­ste­te. Dar­um ist die Ein­rich­tung die­ser Stel­len not­wen­dig, um die Chan­ce zu erhö­hen, geeig­ne­tes Per­so­nal zu fin­den.“

Zwei Sozialarbeiter und Veranstaltungsmanager gesucht

Hin­zu kommt, dass vie­le Sozi­al­ar­bei­ter lie­ber in ande­ren Berei­chen als der Flücht­lings­be­treu­ung arbei­ten wol­len. Die Gemein­de Holzwicke­de hat auch bereits eine Stel­len­aus­schrei­bung zur Neu­be­set­zung der bei­den ver­wai­sten Stel­len vor­ge­nom­men. Wie erfolg­reich sie sein wird, ist offen.
Die drit­te neue vor­ge­se­he­ne Stel­le im Stel­len­plan geht auf einen Antrag der FDP zurück und soll im Kul­tur­be­reich ange­sie­delt wer­den. Die CDU sprach sich gegen die Schaf­fung die­ser Stel­le aus, deren Auf­ga­ben­be­reich etwas ver­kürzt mit Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment beschrie­ben wer­den kann.

Die SPD trägt auch die­se Stel­len­aus­wei­tung vor­be­halt­los mit: „Es geht ja nicht nur um Ver­an­stal­tun­gen, son­dern um den gesam­ten Bereich von Schu­le, Sport, Kul­tur und Städ­te­part­ner­schaf­ten“, erläu­tert Micha­el Klim­ziak. „Unser Ziel ist es, dass für die Kul­tur­ar­beit in den genann­ten Berei­chen, wozu auch die Pla­nung und Durch­füh­rung von Ver­an­stal­tun­gen gehört, eine gan­ze Stel­le zur Ver­fü­gung steht. Eine wei­te­re gan­ze Stel­le brau­chen wir, um zukünf­ti­ge Auf­ga­ben gera­de im pla­ne­ri­schen und kon­zep­tio­nel­len Bereich der Schu­len adäquat erle­di­gen zu kön­nen.“

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visage

Dipl.-Journalist

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