Spatenstich für neue Feuer- und Rettungswache Süd

Erster Spatenstich für  das Feuerwehrzentrum WSüd, v.l.

Erster Spa­ten­stich für das Feu­er­wehr­zen­trum Süd, v.l. Feu­er­wehr­chef Jür­gen Luh­mann,  Moni­ka Möl­le (stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­mei­ste­rin), Petra Kittl (Orts­vor­ste­he­rin Opher­dicke), Fried­rich-Wil­helm Schmidt (Orts­vor­ste­her Heng­sen) sowie Fritz Bern­hardt (stell­ver­tren­der Pla­nungs- und Bau­aus­schuss­vor­sit­zen­der). (Foto: Peter Grä­ber)

Mit dem sym­bo­li­schen ersten Spa­ten­stich auf dem gemein­de­ei­ge­nen Grund­stück genau auf der Orts­gren­ze zwi­schen Heng­sen und Opher­dicke haben die Bau­ar­bei­ten für die neue Feu­er- und Ret­tungs­wa­che an der Unna­er Stra­ße heu­te (5. März) Vor­mit­tag offi­zi­ell begon­nen. Bei der rund 3,5 Mio. Euro teu­re Bau­maß­nah­me han­delt es sich um das aktu­ell größ­te Bau­pro­jekt der Gemein­de Holzwicke­de. Zudem neu­en Feu­er­wehr­zen­trum Süd gehö­ren ins­ge­samt fünf Fahr­zeug­hal­len, Umklei­de-, Sani­tär-, Auf­ent­halts- Bespre­chungs- und Schu­lungs­räu­men sowie Park­plät­ze.

Die Ret­tungs­wa­che mit zwei Fahr­zeug­stell­plät­zen erhält alle erfor­der­li­chen Räum­lich­kei­ten, die eine zukünf­ti­ge 24-Stu­den-Bereit­schaft ermög­li­chen. Nach der Fer­tig­stel­lung wer­den auch die Lösch­grup­pen Opher­dicke und Heng­sen der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr der Gemein­de Holzwicke­de zusam­men­ge­legt und gemein­sam den Neu­bau bezie­hen.

Ein Jahr Bauzeit und 3,5 Mio. Euro Kosten veranschlagt

Rund ein Jahr wer­den die Bau­ar­bei­ten am neu­en Feu­er­wehr­zen­trum Süd vor­aus­sicht­lich dau­ern. Mit den Erd­ar­bei­ten, die an einen Mün­ster­län­der Unter­neh­mer ver­ge­be­nen wur­den, kann aller­dings erst am kom­men­den Mon­tag begon­nen wer­den. Der­zeit wür­den die schwe­ren Bau­ma­schi­nen noch im auf­ge­weich­ten Boden ein­sin­ken. Trotz­dem sol­len die Erd­ar­bei­ten noch in die­sem Monat abge­schlos­sen wer­den.

Mehr­ko­sten durch den Boden­aus­hub fal­len also nicht an. Egal, wie die Ent­schei­dung zur Base­ball­an­la­ge aus­fällt.“

Jens-Uwe Schmied­gen, Lei­ter Tech­ni­sche Dien­ste der Gemein­de Holzwicke­de

Wie der Lei­ter der Tech­ni­schen Dien­ste der Gemein­de, Jens-Uwe Schmied­gen,  vor Ort erläu­ter­te, wird der anfal­len­de Boden­aus­hub in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft auf dem Gelän­de zwi­schen­ge­la­gert, bis die Ent­schei­dung über die Ver­le­gung der Base­ball­an­la­ge gefal­len ist. Ent­we­der wird der Erd­aus­hub dann für den neu­en Bil­ly-Gar­cia-Park genutzt oder auf dem Grund­stück ver­teilt. „Mehr­ko­sten durch den Boden­aus­hub fal­len also nicht an“, ver­si­chert Schmied­gen mit Blick auf die vom Jobo­xers-Vor­sit­zen­den Peter Steckel geäu­ßer­te Kri­tik. „Egal, wie die Ent­schei­dung zur Base­ball­an­la­ge aus­fällt.“

Unnaer Straße wird vorübergehend einspurig

Die näch­sten Gewer­ke auf der Bau­stel­le sind bereits in Vor­be­rei­tung. Die Aus­schrei­bung und Ver­ga­be (Sub­mis­si­on) der Roh­bau­ar­bei­ten  fin­den eben­falls noch in die­sen Monat statt, so dass im April die  wei­ter­füh­ren­den Arbei­ten naht­los fort­ge­setzt wer­den kön­nen. Wäh­rend der näch­sten Bau­pha­se muss dann auch die Unna­er Stra­ße halb­sei­tig gesperrt wer­den, da die Ver­sor­gungs­lei­tun­gen zum Bau­grund­stück gelegt wer­den müs­sen. „Bis auf die Was­ser­lei­tun­gen lie­gen alle ande­ren Ver­sor­gungs­lei­tun­gen auf der gegen­über­lie­gen­den Stra­ßen­sei­te“, erläu­tert  Jens-Uwe Schmied­gen. Mit wei­te­ren Ver­kehrs­be­ein­träch­ti­gun­gen ist nicht zu rech­nen. Der gesam­te Bau­stel­len­ver­kehr wird aus­schließ­lich über den Park­platz vor der Bau­stel­le an- und abfah­ren.

Für die neue Feu­er- und Ret­tungs­wa­che muss die Base­ball­an­la­ge der Jobo­xers wei­chen. Beab­sich­tigt ist den Bil­ly-Gar­cia-Ball­park etwas in süd­li­che Rich­tung zu ver­schie­ben. Im näch­sten Pla­nungs- und Bau­aus­schuss (23. März) will die Ver­wal­tung dazu eine erste Kosten­kal­ku­la­ti­on vor­le­gen.

So soll sie aussehen, die neue Feuer- und Rettungswache Süd an der Unnaer Straße: Visualisierung des Architekturbüros Kemper. Das Büro plant im Auftrag der Gemeinde Holzwickede das rd. 3,5 Mio. Euro teure Projekt.

So soll sie aus­se­hen, die neue Feu­er- und Ret­tungs­wa­che Süd an der Unna­er Stra­ße: Visua­li­sie­rung des Archi­tek­tur­bü­ros Kem­per. Das Büro plant im Auf­trag der Gemein­de Holzwicke­de das rd. 3,5 Mio. Euro teu­re Pro­jekt.

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Dipl.-Journalist

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