Pferdeherde hält in Dortmund Autofahrer und Polizei auf Trab

Diese ausgebüchste Pferdeherde hielt heute Morgen die Verkehrsteilnehmer und Polizei in Dortmund auf Trab. Im Tunnmel auf der B236 konnte die Herde "festgenommen" werden. (Foto: Polizei Dortmund)
Diese aus­ge­büchste Pfer­de­herde hielt heute Morgen die Ver­kehrs­teil­nehmer und Polizei in Dort­mund auf Trab. Im Tunnel auf der B236 konnte die Herde „fest­ge­nommen“ werden. (Foto: Polizei Dort­mund)

Wild­west in Dort­mund: Eine aus­ge­büchste Pfer­de­herde hielt heute Morgen (10. Mai) gegen kurz vor 8 Uhr die Dort­munder Polizei und zahl­reiche Auto­fahrer auf Trab: Letzt­end­lich wurden sie im Tunnel der B236 fest­ge­setzt und abge­führt.

Gegen 7.40 Uhr mel­deten Anrufer der Dort­munder Polizei eine grö­ßere Gruppe Pferde, die offen­sicht­lich frei auf der Derner Straße trabte. Die Polizei, nahm sofort die Spur der Tiere auf und folgte ihnen über die Alten­derner Straße und die Derner Straße zur Born­straße in Rich­tung Dort­munder Innen­stadt. An der Alten­derner Straße Ecke Pie­pen­brink wurden vier Pferde durch einen orts­an­säs­sigen Land­wirt fest­ge­halten. An der Born­straße Ecke Hild­astraße konnten auf einer Wiese, west­lich der Born­straße, die rest­li­chen frei­lau­fenden Pferde fest­ge­stellt werden. Sie fest- oder auf­zu­halten war aller­dings nicht mög­lich, so dass diese nach kurzer Zeit wieder auf der Born­straße in Rich­tung Norden galop­pierten. Ihr wei­terer Weg führte über die Derner Straße und schließ­lich auf die B236, in ent­ge­gen­ge­setzt der „Fahrt­rich­tung“ Lünen.

Hier sorgten sie für ein leichtes bis mit­tel­schweres Chaos auf der Straße, glück­li­cher­weise kam aber nie­mand dabei zu Schaden. Unter den stau­nenden und erschrockenen Blicken aller Ver­kehrs­teil­nehmer, setzten die Tiere ihren Aus­flug bis in die Tun­nel­röhre des Wam­beler Tun­nels fort.

Dort erfolgte dann der tak­tisch gün­stige Zugriff der Polizei: Der Tunnel wurde gesperrt, eine Ablei­tung des Ver­kehrs vorab ein­ge­richtet und die Pfer­de­herde auch mit Hilfe von und Beamten der Dort­munder Rei­ter­staffel zusam­men­ge­trieben. Auf ihrem Aus­flug ver­letzten sich offenbar einige Tiere leicht. Ein unbe­tei­ligtes Auto und ein Strei­fen­wagen wurden leicht beschä­digt.

Sechs Pferde leisteten bei Festnahme Widerstand

Mit Hilfe der alar­mierten Besit­zern, sollten die vor­über­ge­hend in Gewahrsam genom­menen Tiere nun eigent­lich in ihre mitt­ler­weile bereit gestellten Pfer­de­an­hänger ver­laden und von den Hal­tern abtrans­por­tiert werden. Aller­dings lei­steten die ver­äng­stigten Tiere Wider­stand – ledig­lich sechs Pferde konnten mit­tels Pfer­de­trans­porter abtrans­por­tiert werden.

Der Rest der Gruppe musste einem „Plan B“ unter­zogen werden: Mit Half­tern und Führ­stricken „gefes­selt“, führten Poli­zi­sten und Pfer­de­halter die Kara­wane unter „Poli­zei­schutz“ aus dem Tunnel heraus in bis zur Anschluss­stelle Scharn­horst. Von dort ging es weiter bis zum hei­mat­li­chen Gewahrsam in Dort­mund-Derne. Für diese „Rück­füh­rung“ wurden sei­tens der Polizei erneut umfang­reiche Ver­kehrs­maß­nahmen getroffen.

Gegen 11.00 Uhr konnten alle Ver­kehrs­maß­nahmen wieder auf­ge­hoben und der Tunnel in Fahrt­rich­tung Lünen wieder frei gegeben werden.

Wie den Tieren die Flucht vom Hei­ma­thof gelang ist der­zeit noch unklar. Die Ermitt­lungen dauern an.

Pferde

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