Neuregelungen zum Reiten im Wald: Netz wird in Schwerte erweitert

Mit dem neu­en Jahr gibt es auch neue Rege­lun­gen für Rei­te­rin­nen und Rei­ter im Kreis Unna. (Foto: Claudia_Janzen_pixelio.de)

Mit dem neu­en Jahr gibt es auch neue Rege­lun­gen zum Rei­ten im Wald. Sie wur­den vom Kreis zusam­men mit der zustän­di­gen Forst­be­hör­de, den betrof­fe­nen Kom­mu­nen und den Wald­be­sit­zer- und Rei­ter­ver­bän­den erar­bei­tet und schrei­ben vor allem bewähr­te Rege­lun­gen fest.

So bleibt in den Wald­ge­bie­ten „Schwer­ter Wald“, „Ebberg“ sowie im Raum „Büren­bruch“ in Schwer­te das Rei­ten auf die gekenn­zeich­ne­ten Wege beschränkt. Gleich­zei­tig wird aber im Bereich „Ebberg“ und „Büren­bruch“ das Wege­netz erwei­tert. Die Beschil­de­rung soll bis Mit­te 2018 ange­bracht sein.

In allen ande­ren Wald­ge­bie­ten im Kreis dür­fen Erho­lung suchen­de Hob­by­rei­ter auch künf­tig pri­va­te Stra­ßen, befe­stig­te Fahr­we­ge, Wirt­schafts­we­ge und gekenn­zeich­ne­te Reit­we­ge nut­zen — aller­dings auf eige­ne Gefahr. Außer­dem gilt als Faust­re­gel: Es muss Platz sein für Rei­ter und für ande­re Erho­lungs­su­chen­de.

Abso­lut tabu bleibt das Rei­ten in Natur­schutz­ge­bie­ten. Die ein­zi­ge Aus­nah­me bil­den die „Wäl­der bei Cap­pen­berg“. Hier ist das Rei­ten auf den gekenn­zeich­ne­ten Wegen erlaubt.

Wo genau ab dem neu­en Jahr gerit­ten wer­den darf, kann beim Geo-Ser­vice des Krei­ses (https://geoservice.kreis-unna.de/) nach­ge­se­hen wer­den.

Mit den Rege­lun­gen zum Rei­ten im Wald reagiert der Kreis auf im Lan­des­na­tur­schutz­ge­setz gemach­te Vor­ga­ben. Gegos­sen wur­den die Neue­run­gen in eine Ver­fü­gung. Sie kann ab Janu­ar 2018 bei der Unte­ren Natur­schutz­be­hör­de beim Kreis, Pla­ta­nen­al­lee 16 in Unna (Zim­mer 238) mon­tags bis frei­tags wäh­rend der Dienst­stun­den ein­ge­se­hen wer­den. (PK | PKU)

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