Der Vorstand des Perthes-Werkes verabschiedete heute den langjährigen Leiter des ev. Perthes-Hauses am Emscherweg, Bernhard Pendzialek, in den Vorruhestand, von li.: Pastor Dr. Jens Beckmann, Bernhard Pendzialek, Wilfried Koopmann und Felix Staffehl. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Nach 27 Jahren als Leiter des Perthes-Hauses: Bernhard Pendzialek in Vorruhestand verabschiedet

Der Vorstand des Perthes-Werkes verabschiedete heute den langjährigen Leiter des ev. Perthes-Hauses am Emscherweg, Bernhard Pendzialek, in den Vorruhestand, von li.: Pastor Dr. Jens Beckmann, Bernhard Pendzialek, Wilfried Koopmann und Felix Staffehl. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Der Vorstand des Perthes-Werkes verabschiedete heute den langjährigen Leiter des ev. Perthes-Hauses am Emscherweg in den Vorruhestand, von li.: Pastor Dr. Jens Beckmann, Bernhard Pendzialek, Wilfried Koopmann und Felix Staffehl. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Das Perthes-Haus in Holzwickede ist ohne Bernhard Pendzialek für viele Holzwickeder kaum denkbar: 27 Jahre war Pendzialek der erste und einzige Leiter der Wohn- und Pflegeeinrichtung der evangelischen Perthes-Stiftung am Emscherweg. „Als ich hier anfing, war das Perthes-Haus noch im Rohbau“, erinnert sich Pendzialek. „In diesem Rohbau wurden dann auch die ersten Vorstellungsgespräche geführt.“ Heute (31. März) wurde Bernhard Pendzialek in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet.

Der Vorstandsvorsitzende der Perthes-Stiftung, Wilfried Koopmann, und sein Stellvertreter, Pastor Dr. Jens Beckmann, sowie Felix Staffehl, Leiter des Geschäftsbereiches, nahmen die Verabschiedung vor.

Verabschiedung nur in kleinem Rahmen möglich

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der Abschied von Bernhard Pendzialek auch nur in einem kleinen Rahmen stattfinden. Nach dem offiziellen Teil durch den Vorstand verabschiedeten sich die Bewohnerinnen und Bewohner und natürlich auch die Beschäftigten des Hauses von ihrem langjährigen Leiter.

Die neue Einrichtungsleiterin, Delia Heinen, wird ihren Dienst im Perthes-Haus am 1. April übernehmen.

Nach einem gemeinsamen Grillen auf der Terrasse vor dem Haus überraschten die Beschäftigten Pendzialek mit einem selbstgedrehten Video, in dem sich Wegbegleiter des langjährigen Leiters, die heute nicht dabei sein konnten, wie etwa der katholische Pastor Berndhard Middelanis, mit einigen Grußworten von ihm verabschiedeten.

Spätestens da, gibt Berndhard Pendzialek gerne zu, habe er die „eine oder andere Träne“ nicht mehr zurückhalten können. „Dabei freue ich mich sehr auf meinen Vorruhestand“, versichert Pendzialek, der in diesem Jahr 60 Jahre alt wird.  Damit ist er eigentlich noch etwas jung für den Ruhestand, doch ein Herzinfarkt und eine Krebserkrankung haben den glücklich Wiedergenesenen bewogen in den Vorruhestand zu gehen.

Ehrenamtliche Arbeit im Ruhestand

Doch was heißt schon Ruhestand. „Ich werde Prädikant in der evangelischen Kirchengemeinde. Auf diese Aufgabe freue ich mich schon sehr. Darüber hinaus kann ich mir gut auch noch andere ehrenamtliche Tätigkeiten vorstellen“, sagt Bernhard Pendzialek.

„Ich werde genießen, nur noch zu tun, was mir Spaß macht, ohne die schwere Verantwortung einer Heimleitung tragen zu müssen.“ Zwar habe ihm auch seine Arbeit als Heimleiter Spaß gemacht, meint Pendzialek. Doch auch schon vor der Corona-Pandemie hätten sich die Anforderungen an diese Funkltion enorm verändert, sagt er rückblickend: Alle drei bis vier Jahre habe es gesetzliche Änderungen gegeben, auf die man sich neu einstellen musste, sei es im Pflegeversicherungsgesetz oder in der Heimordnung, dazu eine strengere Heimaufsicht: „Das war schon belastend“, meint Bernhard Pendzialek. Umso mehr will er es jetzt genießen, die Last solcher Verantwortung gegen ein unbeschwertes Privatleben, auch mit seinen Enkelkind und seinen beiden erwachsenen Kindern, eintauschen zu können.

Bernhard Pendzialek


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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