Mit Schwerbehinderung im ÖPNV : Bund erhöht Eigenanteil

(PK) Schwer­be­hin­derte Men­schen haben unter bestimmten Vor­aus­set­zungen Anspruch auf freie Fahrt im öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr. Der Eigen­be­trag, den sie dafür zahlen müssen, erhöht sich zum Jah­res­wechsel. Das Bun­des­mi­ni­ste­rium für Arbeit und Soziales hat die Beträge neu fest­ge­setzt. Auf die neue Rege­lung weist der Fach­be­reich Arbeit und Soziales beim Kreis Unna hin.

Ab 1. Januar kostet der Eigen­an­teil für eine Jah­res­wert­marke 80 Euro statt wie bisher 72 Euro und für eine Halb­jah­res­wert­marke 40 Euro statt wie bisher 36 Euro. Diese Wert­marken dienen zusammen mit dem Schwer­be­hin­der­ten­aus­weis in Bus und Bahn als Nach­weis für die Frei­fahrt­be­rech­ti­gung.

Berech­tigt sind geh­be­hin­derte, außer­ge­wöhn­lich geh­be­hin­derte, hilf­lose, gehör­lose und blinde Men­schen (Merk­zei­chen G, aG, H, Gl und Bl im Schwer­be­hin­der­ten­aus­weis). Das Merk­zei­chen B berech­tigt dar­über hinaus zur kosten­freien Mit­nahme einer Begleit­person.

Ob die ent­spre­chenden Vor­aus­set­zungen vor­liegen, wird von der seit 2008 beim Kreis ange­sie­delten Ver­sor­gungs­ver­wal­tung bei der Fest­stel­lung einer Behin­de­rung geprüft.

Schwerbehinderte

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