Kreisbrandmeister gibt Tipps zum sicheren Umgang mit Osterfeuer

In diesem Jahr brennen offi­ziell nur fünf Oster­feuer in der Gemeinde Holzwickede. (Foto: Archiv)

Vie­ler­orts werden als wohl bekann­te­ster Oster­brauch wieder Holz­haufen errichtet und ange­zündet. „Damit nichts anbrennt“, gibt Kreis­brand­mei­ster Ulrich Peuk­mann einige Tipps: Ganz wichtig: „Ver­gessen Sie nicht, Ihr Oster­feuer bei der dafür ört­lich zustän­digen Behörde anzu­melden.“

Kreis­brand­mei­ster Ulrich Peuk­mann. (Foto: Kreis Unna)

Außerdem sollten sich Ver­an­stalter über beson­dere Auf­lagen zum Abbrennen erkun­digen. So ver­meiden Sie einen ärger­li­chen Fehl­ein­satz der Feu­er­wehr, der unter Umständen gebüh­ren­pflichtig ist“, rät der Kreis­brand­mei­ster. Außerdem emp­fiehlt er:

  • Ver­wenden Sie nur trockene Pflan­zen­reste und unbe­han­deltes Holz – der Umwelt zuliebe. Kunst­stoffe wie Pla­stik­tüten und Auto­reifen, aber auch andere Abfälle haben im Oster­feuer nichts ver­loren.
  • Denken Sie daran, das Brenn­ma­te­rial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzu­schichten, damit Ihr Oster­feuer nicht zur Flam­men­falle für Tiere wird.
  • Halten Sie wegen Rauch und Hitze aus­rei­chend Sicher­heits­ab­stand zu Gebäuden und Bäumen (min­de­stens 50 Meter) und zu Straßen (min­de­stens 100 Meter) ein. Beachten Sie die Haupt­wind­rich­tung.
  • Seien Sie vor­sichtig beim Anzünden. Ver­wenden Sie keine brenn­baren Flüs­sig­keiten als Brand­be­schleu­niger. Sie bergen ein hohes Risiko!
  • Offenes Feuer muss grund­sätz­lich beauf­sich­tigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkon­trol­liert aus­breiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unter­liegen schnell der Fas­zi­na­tion des Feuers und unter­schätzen die ihnen unbe­kannte Gefahr.
  • Brennen Sie nicht zu viel Mate­rial auf einmal ab, ver­meiden Sie gefähr­li­chen Fun­ken­flug. Stroh­ballen können sich allein durch die Wär­me­strah­lung ent­zünden und sind des­halb eine gefähr­liche Sitz­ge­le­gen­heit.
  • Ver­meiden Sie Rauch­be­lä­sti­gung durch zu feuchtes Mate­rial – Ihre Nach­barn werden es Ihnen danken.
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feu­er­wehr und den Ret­tungs­dienst frei.
  • Klei­nere Ver­bren­nungen sollten sofort mit Wasser gekühlt werden. Bitte benutzen Sie keine so genannten Haus­mittel wie Mehl; sie behin­dern die Behand­lung, stören die Hei­lung und führen zu schlimmen Narben. Bei grö­ßeren Ver­bren­nungen alar­mieren Sie sofort den Ret­tungs­dienst.

Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kon­trolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feu­er­wehr über den Notruf 112 zu alar­mieren“, so Kreis­brand­mei­ster Ulrich Peuk­mann. Die mehr als eine Mil­lion Männer und Frauen in den deut­schen Feu­er­wehren sind natür­lich auch über Ostern rund um die Uhr ein­satz­be­reit, um in Not und Gefahr zu helfen. (PK | PKU)

Feuerwehr, Osterfeuer

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