Korallen am Flughafen beschlagnahmt: Zoll rät von Andenken aus der Natur ab

Diese Korallen wurden vom Zoll am Dortmunder Flughafen beschlagnahmt. Dem Importeur droht nun eine empfindliche Strafe. (Foto. Zoll Dortmund)
Diese Korallen wurden vom Zoll am Dort­munder Flug­hafen beschlag­nahmt. Dem Rei­senden droht nun eine emp­find­liche Strafe. (Foto. Zoll Dort­mund)

Zoll­be­amte haben am Dort­munder Flug­hafen geschützte Stein­ko­rallen beschlag­nahmt, die illegal ein­ge­führt werden sollten. Der Zoll rät gene­rell von Andenken aus der Natur ab.

Wie das Haupt­zollamt dazu mit­telt, haben Zoll­be­amte am Dort­munder Flug­hafen am 6. Januar nach­ge­sandtes Rei­se­ge­päck kon­trol­liert. Die Gepäck­stücke wurden via Mün­chen aus Peking (China) kom­mend nach­ge­lie­fert.

Dar­unter war auch der Koffer eines deut­schen Staats­bür­gers aus Ahlen in West­falen, für den der Mann auch die übliche Zoll­erklä­rung aus­ge­füllt hatte. Auf diesem Doku­ment hatte er durch Unter­schrift beschei­nigt, dass er keine Waren in China erworben habe und es sich wei­terhin keine ver­bo­tenen Gegen­stände in seinem Koffer befänden.

Bei der Kon­trolle des Kof­fers wurden jedoch 16 Stein­ko­rallen fest­ge­stellt, die durch das Washing­toner Arten­schutz­über­ein­kommen geschützt sind. Da eine ent­spre­chende Ein­fuhr­ge­neh­mi­gung nicht vorlag, wurden die Korallen beschlag­nahmt.

Die Ein­fuhr von Stein­ko­rallen in die EU stellt einen Ver­stoß gegen das Washing­toner Arten­schutz­über­ein­kommen dar und kann mit Buß­geld oder gar als Straftat geahndet werden. Sam­meln Sie lieber Ein­drücke statt Andenken“, so Uwe Jun­ges­blut, Pres­se­spre­cher beim Haupt­zollamt Dort­mund.

Die wei­tere Sach­be­ar­bei­tung erfolgt durch das Bun­desamt für Natur­schutz in Bonn.

Flughafen, Zoll

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