Grundstein für neue Feuerwache Mitte ist gelegt: 1,65 Mio. Euro Baukosten

Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau am Feuerwehrgerätehaus Mitte, v.l.: Architekt Christian Weicken, Wilfried Brinkmann (Bauausschussvorsitzender), Gemeindewehrführer Enrico Birkenfeld, Bürgermeisterin Ulrike Drossel und Uwe Nettlenbusch , Leiter FB IV. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Grund­stein­le­gung für den Erwei­te­rungsbau am Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Mitte, v.l.: Archi­tekt Chri­stian Weicken, Wil­fried Brink­mann (Bau­aus­schuss­vor­sit­zender), Enrico Bir­ken­feld (Leiter Feu­er­wehr), Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel und Uwe Nett­len­busch , Leiter FB IV. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

In Anwe­sen­heit der Ver­treter aus Politik und Ver­wal­tung, der Feu­er­wehr, der am Bau betei­ligten Unter­nehmen und natür­lich auch einiger Bürger ist heute am späten Nach­mittag (26. November) der sym­bo­li­sche Grund­stein für den Erwei­te­rungsbau des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hauses Mitte gelegt worden.

Wie Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel zuvor erklärte, wurde der Metall­be­hälter mit der Urkunde und einigen wei­teren Zeit­do­ku­menten im spä­teren Kraft­stoff­lager ein­ge­mauert. Der Anbau wird auf ins­ge­samt 425 m2 Fläche errichtet. Damit wird auch an der Bahn­hof­straße eine zweck­mä­ßige und den Anfor­de­rungen ent­spre­chende Unter­brin­gung der Männer und Frauen der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr gewähr­lei­sten. So wird es end­lich einen getrennten schwarz-weiß Bereich geben, die Atem­schutz­masken und ‑geräte können eben­erdig unter­ge­bracht und müssen nicht mehr in den Keller geschleppt werden wie bisher. Zudem ist eine 65 m2 große Atem­schutz­werk­statt vor­ge­sehen.

Aus­rü­stung, die nicht auf den Fahr­zeugen benö­tigt wird und anderes Mate­rial kann künftig in einer neuen 110 m2 großen Halle gela­gert werden. Für Betriebs­mittel, Strom­ag­gre­gate usw. wird es zusätz­lich Platz im neuen Kraft­stoff­lager geben. Schließ­lich ent­stehen im hin­teren Bereich des Anbaus eine große Wen­de­fläche für die Ein­satz­fahr­zeuge sowie zusätz­lich 23 Stell­plätze für die Autos der Mit­glieder der Feu­er­wehr . Erreichbar wird der neue Anbau über eine seit­liche Zufahrt sein.

Mehr als doppelt so teuer wie ursprünglich geplant

Mit dem Erwei­te­rungsbau ver­fügt der Löschzug Mitte künftig über eine „solide und arbeits­ge­rechte Aus­stat­tung“, betonte die Bür­ger­mei­sterin. Zumal es auch noch in dem bestehenden alten Gebäude einige Ver­än­de­rungen geben wird. So müssen auf­grund neuer Brand­schutz­be­stim­mungen die Decken und der Auf­ent­halts­be­reich teil­weise über­ar­beitet werden. Auch eine 14 m2 große kleine Elek­tro­werk­statt wird noch ein­ge­richtet.

Wir rechnen mit einer Bau­zeit von etwa zehn Monaten, so dass wir uns für August näch­sten Jahres zur Eröff­nung hier wieder ver­ab­reden können“, sagte Ulrike Drossel zuver­sicht­lich.

Ursprüng­lich waren für den Erwei­te­rungsbau nur rund 700.000 Euro Bau­ko­sten ver­an­schlagt worden. Tat­säch­lich wird der Anbau deut­lich teurer: Holzwickedes Bür­ger­mei­sterin bezif­ferte die Kosten auf rd. 1,65 Mio. Euro. „Doch wie jeder sehen kann, sind noch einige Dinge dazu gekommen gegen­über der ersten Pla­nung“, erklärte Ulrike Drossel. „Das ist eine große Summe, aber auch eine uner­läss­liche Aus­gabe für die Sicher­heit unserer Bürger.“

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