Im Juni 2019 bekannte sich der Kreis Unna zum Klimanotstand. Die Grünen mahnen jetzt eine Zwischenbilanz der Maßnahmen, die danach folgten, an. (Foto: Creative Common by CC0)

Grüne kritisieren: Kreis muss zum Klima- und Umweltschutz endlich liefern

Im Juni 2019 bekannte sich der Kreis Unna zum Klimanotstand. Die Grünen mahnen jetzt eine Zwischenbilanz der Maßnahmen, die danach folgten, an.  (Foto: Creative Common by CC0)
Im Juni 2019 bekannte sich der Kreis Unna zum Klimanotstand. Die Grünen im Kreistag mahnen jetzt eine Zwischenbilanz der Maßnahmen, die danach folgten, an. (Foto: Creative Common by CC0)

Der Kreis Unna muss zum Klima- und Umweltschutz endlich liefern. Dieser Ansicht sind die Grünen im Kreistag und haben für den nächsten Umweltausschuss (6. September) sowie Kreistag (5. Oktober) einen umfassenden Sachstandsbericht sowie die Umsetzung eines integrierten Klimaanpassungs- und Klimaschutzkonzeptes mit den kreisangehörigen Kommunen und eine Neubewertung der strategischen Handlungsziele beantragt.

Im Juni 2019 bekannte sich der Kreistag zum Klimanotstand und beschloss gleichzeitig eine Reihe von Maßnahmen und Arbeitsaufträge für die Verwaltung, wie die Erarbeitung eines Klimaschutzplanes und die Anpassung der Klimaleitlinien.

Klimanotstand im Juni 2019 ohne Folgen?

Für die Grünen stellt sich die Frage, was aus all diesen anvisierten Zielen geworden ist, welcher Planungsstand vorliegt und welche konkreten Maßnahmen angedacht sind. „In enger Abstimmung mit den Kommunen und im Zusammenspiel der wirkungsorientierten Steuerung sollte es doch in zwei Jahren möglich sein, verlässliche Aussagen über den Stand der bisherigen Maßnahmen zu bekommen“, so Herbert Goldmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag. „Neben dem geplanten Klimaschutzkonzept erwarten wir vor allem auch eine aktuelle Betrachtung der Gespräche und Aktionen mit den Kommunen zum Klimaschutz wie es in den Beschlüssen des Kreistages vom Juli 2019 formuliert wurde. Wir alle wissen, dass die Coronapandemie die Aufgabe der Verwaltungen nicht einfacher gemacht hat. Dennoch sind wieder zwei Jahre vergangen, ohne dass zukunftsweisende Vorschläge auf dem Tisch liegen.“

Klimaschutz geht jeden an, so Goldmann weiter. Er sei eine Querschnittsaufgabe in allen Bereichen und könne auch nur im Schulterschluss aller Kommunen im Kreisgebiet gelingen, wobei es wichtig werde, zukünftig jede sonstige Maßnahme auf Klimarelevanz zu prüfen. Es müsse klar sein, dass die Klimaveränderungen nicht auf langwierige politische Entscheidungen warten. Die aktuellen Überflutungen zeigten den dringenden Handlungsbedarf auch im Kreis Unna schonungslos auf.

Klimanotstand, Kreis-Grüne

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