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Glocken laden ein zum gemeinsamen Augenblick des Innehaltens

Die „Corona-Krise“ macht es auch still in den Kir­chen. Gemein­same Got­tes­dienste dürfen für län­gere Zeit nicht mehr gefeiert werden. Gerade in einer sol­chen Situa­tion brau­chen die Kir­chen­ge­meinden und viel­leicht auch andere Men­schen Zei­chen der Ver­bun­den­heit. Die Glocken der Kir­chen können dabei helfen.

Bereits in der vorigen Woche wurde in Holzwickede zu einem sol­chen gemein­schaft­li­chen Beten um 19 Uhr öku­me­nisch ein­ge­laden. Fast gleich­zeitig haben die fünf NRW-(Erz-)Diözesen im Ein­ver­nehmen mit der Evan­ge­li­schen Kirche von West­falen beschlossen, bis ein­schließ­lich Grün­don­nerstag täg­lich am Abend um 19.30 Uhr fünf Minuten lang jeweils die zwei größten Glocken läuten zu lassen. Sie sollen die Men­schen mit ihrem fei­er­lich-ern­sten Cha­rakter in dieser Kri­sen­zeit zum per­sön­li­chen Gebet, zum Inne­halten und Nach­denken auf­for­dern. Zugleich können sie die Ein­zelnen durch das zeit­gleiche Beten an ver­schie­denen Orten zu einer großen Gemein­schaft zusam­men­schließen.

Die evan­ge­li­schen und katho­li­schen Kir­chen­ge­meinden in Holzwickede haben sich seit Dienstag dieser Woche eben­falls um 19.30 Uhr dieser Aktion ange­schlossen. Pfarrer Bern­hard Mid­de­lanis: „Wer mag, kann eine bren­nende Kerze ins Fen­ster stellen, an die vielen Men­schen denken, die zur Zeit mit not­wen­digen Auf­gaben betraut sind, und auch ein Vater unser beten.“

Glocken, Kirchengemeinden

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