Generationswechsel in der Kreis-Seniorenkonferenz

Die neue Kreisseniorenkonferenz beim Kreisseniorentag in der Stadthalle Unna. Hildegard Busemann ist die Delegierte aus Holzwickede.  (Foto: Kreis Unna - J. Sowik)

Die neue Kreisseniorenkonferenz beim Kreisseniorentag in der Stadthalle Unna. Hildegard Busemann ist die Delegierte aus Holzwickede. (Foto: Kreis Unna – J. Sowik)

(PK) Mit Dankesworten leitete Landrat Michael Makiolla beim 10. Kreisseniorentag einen Generationenwechsel ein: „Sie sind das Gesicht der organisierten Seniorinnen und Senioren im Kreis“, richtete sich Makiolla direkt an Eleonore Köth-Feige und Annelies Schwarzer. Die Gründungs-Vorsitzende der Kreisseniorenkonferenz,  Eleonore Köth-Feige aus Lünen, wurde in der Stadthalle Unna vor rund 220 ehrenamtlichen Vertretern aus rund 95 Seniorenorganisationen im Kreis verabschiedet. Ebenfalls seit 2001 war Annelies Schwarzer (Kamen) ihre Stellvertreterin. „Sie haben viele Stunden der Freizeit für das Allgemeinwohl geopfert und sich um die Seniorenarbeit im Kreis Unna verdient gemacht“, lobte Landrat Makiolla das ehrenamtliche Engagement der beiden Frauen. Neben Köth-Feige und Schwarzer machten beim Kreisseniorentag auch Emmi Beck (Schwerte, Delegierte seit 2010), Mathilde Mens (Selm, seit 2010), Helma Sekunde (Kamen, seit 2006) und Jörg Theis (Kamen, seit 2006) ihre Plätze für neue Delegierte frei.

Hildegard Busemann Delegierte aus Holzwickede

Die Kreis-Seniorenkonferenz, das Sprachrohr für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kreis, wird nun von folgenden Delegierten aus den Kommunen gebildet: Wolfgang Scholz (Bergkamen), Rita Koch (Bönen), Jürgen Wiechert (Fröndenberg), Brigitte Blecher (Kamen), Hildegard Busemann (Holzwickede), Ludger Schüttert (Schwerte) und Kurt Wörmann (Werne). Die übrigen Kommunen werden noch Delegierte benennen.

Von den Seniorenorganisationen gehören der Konferenz an: Ernst-Dieter Standop (Kreisseniorenunion), Hans-Jürgen Allendörfer (Landesverband Liberale Senioren), Ingrid Schulz (SPD AG 60 plus Kreis Unna), Dr. Hans Wille (Regionalgruppe Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.), Hans-Peter Winter (Senioren helfen Senioren, Polizei), Manfred Böse (Seniorenkreis Kreishandwerkerschaft), Edgar Böhme (Sozialverband Deutschland), Ismail Aytekin (ZwAR), Manfred Anlauf (Bundeswehrverband), Klaus Gödecker (Sozialverband VdK), Klaus Thielker (Selbsthilfegruppen Kreis Unna), Ursula Bergmann (KreisSportBund), Walter Görlitz (Blinden- und Sehbehindertenverein e. V.), Manfred Scholz (Wohlfahrtsverbände, AWO) und Andreas Kramer (DGB Kreisverband Unna).

Landrat Michael Makiolla erinnerte auch an ein besonderes Jubiläum: Das Netzwerk Altenarbeit und die Sozialplanung mit der Seniorenarbeit des Kreises können auf ihr 25-jähriges Jubiläum blicken. „Die gute Zusammenarbeit des Kreises mit den vielen Fachleuten und Verantwortlichen im Netzwerk sichert die notwendige gemeinsame Gestaltung des demografischen Wandels“, betonte der Landrat. Der Hauptredner beim Kreisseniorentag, Prof. Dr. Hartmut Radebold, gilt als Begründer der deutschen Psychotherapie für ältere Menschen. Sein Vortrag zu den lange verdrängten und im Alter spürbaren seelischen Auswirkungen des 2. Weltkrieges hatte besonders nachhaltige Wirkung.

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