Die vollständige Nutzung der schon jetzt 2.000 Meter langen Landebahn wird nach Darstellung der Flughafenbetreiber keine zusätzlichen Belastungen für die Gemeinde bringen. (Foto: Dortmund Airport - Hans Jürgen Landes

Flughafen Dortmund auf der Zielgeraden: Entwicklung läuft nach Plan

Das Passagieraufkommen am Flughafen Dortmund entwickelt sich nach Plan. (Foto: Dortmund Airport - Hans Jürgen Landes)
Das Pas­sa­gier­auf­kommen am Flug­hafen Dort­mund ent­wickelt sich nach Plan. (Foto: Dort­mund Air­port – Hans Jürgen Landes)

In der letzten Sit­zung des Auf­sichts­rates der Flug­hafen Dort­mund GmbH im Jahr 2018 standen die Ver­kehrs­zahlen im Vor­der­grund. Flug­ha­fen­ge­schäfts­führer Udo Mager fasste die Ent­wick­lung des Pas­sa­gier­auf­kom­mens zusammen: „Das pro­gno­sti­zierte Wachstum für 2018 wurde nicht nur erreicht, son­dern über­schritten und in einigen Monaten sogar deut­lich über­troffen. Spit­zen­werte gab es im dritten Quartal mit einem Flug­gast-Plus von 16,1 Pro­zent. Spit­zen­monat war der Juli mit 18,9 Pro­zent.“

Die Schwelle von zwei Mil­lionen Pas­sa­gieren – im ver­gan­genen Jahr noch Ziel­marke – konnte 2018 bereits Mitte November über­schritten werden. Aus­ge­hend von dem heu­tigen Stand wird der Dort­mund Air­port bis zum Jah­res­ende mehr als 2,2 Mil­lionen Flug­gäste zählen.
Wizz Air als Wachs­tums­treiber

Ins­ge­samt sieben neue Flug­ver­bin­dungen hat die unga­ri­sche Flug­ge­sell­schaft Wizz Air im lau­fenden Jahr schon ein­ge­führt. Drei wei­tere werden im Dezember noch folgen. Die neuen Desti­na­tionen in Polen, der Ukraine, Rumä­nien, Ungarn, Mol­da­wien, Alba­nien, dem Kosovo und Öster­reich berei­chern das Flug­an­gebot des Dort­mund Air­port und stei­gern damit die Aus­wahl für die Rei­senden. „Die hohe Anzahl an Strecken­auf­nahmen in 2018 bestä­tigt die Attrak­ti­vität des Flug­ha­fen­stand­ortes im Ruhr­ge­biet und die Bedeu­tung des Air­ports inner­halb der dezen­tralen Flug­ha­fen­struktur in Nord­rhein-West­falen. Auch die neuen Ziele tragen dem Bedarf von Ge-schäfts­rei­senden, Tou­ri­sten und fami­liär-kul­tu­rell moti­vierten Flug­gä­sten Rech­nung. Diese Ange­bots­pa­lette möchten wir auch im näch­sten Jahr weiter aus­bauen“, erläu­tert Mager. Mit Palanga in Litauen konnte erst kürz­lich ein neues Urlaubs­ziel an der Ostsee ab Sommer 2019 bekannt­ge­geben werden.

Umstrukturierung der Flughafen-Feuerwehr

In der Auf­sichts­rats­sit­zung wurde ferner eine not­wen­dige Wei­ter­ent­wick­lung der Flug­ha­fen­feu­er­wehr vor­ge­stellt. Auf­grund der seit 2017 gestie­genen Anfor­de­rungen durch Regel­werke der Euro­päi­schen Agentur für Luft­si­cher­heit (EASA) und der Inter­na­tio­nalen Zivil­luft­fahrt­or­ga­ni­sa­tion (ICAO) ist eine Umstel­lung der Orga­ni­sa­tions- und Per­so­nal­struktur inner­halb der Flug­ha­fen­feu­er­wehr erfor­der­lich. Suk­zes­sive muss der Brand­schutz am Flug­hafen Dort­mund künftig aus­schließ­lich durch haupt­be­ruf­liche Feu­er­wehr­leute sicher­ge­stellt werden. Bis­lang setzt sich die Ein­satz­mann­schaft aus 21 haupt­amt­li­chen Feu­er­wehr­leuten und 40 neben­be­ruf­li­chen Ein­satz­kräften des Boden­ver­kehrs­dien­stes zusammen.

Damit einher geht außerdem die bau­liche Erwei­te­rung der Flug­hafen-Feu­er­wache. Im Bestands­ge­bäude im west­li­chen Teil des Flug­ha­fen­ge­ländes werden zusätz­liche Schlaf­räume, neue Büro­räume und ein Unter­richts­raum ent­stehen. Um im Alarm­fall einen Scha­densort auf dem Flug­ha­fen­ge­lände noch schneller errei­chen zu können, ist außerdem die Errich­tung eines über alle Ebenen füh­renden Sprung­turms vor­ge­sehen.

In der letzten Sit­zung des Auf­sichts­rates der Flug­hafen Dort­mund GmbH im Jahr 2018 standen die Ver­kehrs­zahlen im Vor­der­grund. Flug­ha­fen­ge­schäfts­führer Udo Mager fasste die Ent­wick­lung des Pas­sa­gier­auf­kom­mens zusammen: „Das pro­gno­sti­zierte Wachstum für 2018 wurde nicht nur erreicht, son­dern über­schritten und in einigen Monaten sogar deut­lich über­troffen. Spit­zen­werte gab es im dritten Quartal mit einem Flug­gast-Plus von 16,1 Pro­zent. Spit­zen­monat war der Juli mit 18,9 Pro­zent.“ Die Schwelle von zwei Mil­lionen Pas­sa­gieren – im ver­gan­genen Jahr noch Ziel­marke – konnte 2018 bereits Mitte November über­schritten werden. Aus­ge­hend von dem heu­tigen Stand wird der Dort­mund Air­port bis zum Jah­res­ende mehr als 2,2 Mil­lionen Flug­gäste zählen.

Wizz Air als Wachstumstreiber

Ins­ge­samt sieben neue Flug­ver­bin­dungen hat die unga­ri­sche Flug­ge­sell­schaft Wizz Air im lau­fenden Jahr schon ein­ge­führt. Drei wei­tere werden im Dezember noch folgen. Die neuen Desti­na­tionen in Polen, der Ukraine, Rumä­nien, Ungarn, Mol­da­wien, Alba­nien, dem Kosovo und Öster­reich berei­chern das Flug­an­gebot des Dort­mund Air­port und stei­gern damit die Aus­wahl für die Rei­senden. „Die hohe Anzahl an Strecken­auf­nahmen in 2018 bestä­tigt die Attrak­ti­vität des Flug­ha­fen­stand­ortes im Ruhr­ge­biet und die Bedeu­tung des Air­ports inner­halb der dezen­tralen Flug­ha­fen­struktur in Nord­rhein-West­falen. Auch die neuen Ziele tragen dem Bedarf von Ge-schäfts­rei­senden, Tou­ri­sten und fami­liär-kul­tu­rell moti­vierten Flug­gä­sten Rech­nung. Diese Ange­bots­pa­lette möchten wir auch im näch­sten Jahr weiter aus­bauen“, erläu­tert Mager. Mit Palanga in Litauen konnte erst kürz­lich ein neues Urlaubs­ziel an der Ostsee ab Sommer 2019 bekannt­ge­geben werden.

Umstrukturierung der Flughafen-Feuerwehr

In der Auf­sichts­rats­sit­zung wurde ferner eine not­wen­dige Wei­ter­ent­wick­lung der Flug­ha­fen­feu­er­wehr vor­ge­stellt. Auf­grund der seit 2017 gestie­genen Anfor­de­rungen durch Regel­werke der Euro­päi­schen Agentur für Luft­si­cher­heit (EASA) und der Inter­na­tio­nalen Zivil­luft­fahrt­or­ga­ni­sa­tion (ICAO) ist eine Umstel­lung der Orga­ni­sa­tions- und Per­so­nal­struktur inner­halb der Flug­ha­fen­feu­er­wehr erfor­der­lich. Suk­zes­sive muss der Brand­schutz am Flug­hafen Dort­mund künftig aus­schließ­lich durch haupt­be­ruf­liche Feu­er­wehr­leute sicher­ge­stellt werden. Bis­lang setzt sich die Ein­satz­mann­schaft aus 21 haupt­amt­li­chen Feu­er­wehr­leuten und 40 neben­be­ruf­li­chen Ein­satz­kräften des Boden­ver­kehrs­dien­stes zusammen.

Damit einher geht außerdem die bau­liche Erwei­te­rung der Flug­hafen-Feu­er­wache. Im Bestands­ge­bäude im west­li­chen Teil des Flug­ha­fen­ge­ländes werden zusätz­liche Schlaf­räume, neue Büro­räume und ein Unter­richts­raum ent­stehen. Um im Alarm­fall einen Scha­densort auf dem Flug­ha­fen­ge­lände noch schneller errei­chen zu können, ist außerdem die Errich­tung eines über alle Ebenen füh­renden Sprung­turms vor­ge­sehen.

Flughafen Dortmund


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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