Ulrike Dürholt mit der Spiele- und Bücherkiste für Kinder: Die Box gegen die Langeweile steht vor ihrem Haus in der Melchiorstraße 4 und alle Kinder können sich daraus kostenlos bedienen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Erste Hilfe für Eltern und Kinder: Kostenlose Spiele- und Bücherkiste gegen Langeweile

Ulrike Dürholt mit der Spiele- und Bücherkiste für Kinder: Die Box gegen die Langeweile steht vor ihrem Haus in der Melchiorstraße 4 und alle Kinder können sich daraus kostenlos bedienen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Ulrike Dür­holt mit der Spiele- und Bücher­kiste für Kinder: Die Box gegen die Lan­ge­weile steht vor ihrem Haus in der Mel­chi­or­straße 4 und alle Kinder können sich daraus kostenlos bedienen. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Die Schulen und Kin­der­gärten sind geschlossen, die Spiel­plätze gesperrt, noch dazu gibt es weit­rei­chende Kon­takt­ver­bote: Die Corona-Krise stellt viele Eltern vor unge­ahnte Her­aus­for­de­rungen. Wenn das letzte Spiel im Schrank durch­ge­spielt und alle Bücher im Regal gelesen sind, wissen Eltern kaum noch wie sie ihre Kinder beschäf­tigen sollen. Mit genau diesem Pro­blem hatte sich eine leid­ge­prüfte Mutter von drei Kin­dern aus Unna-Massen über sein Sor­gen­te­lefon an Fried­helm Klemp gewandt. Ihr Anruf war Anstoß für die Holzwickeder Grünen, eine pfif­fige Idee zu ent­wickeln, die Kin­dern und Eltern glei­cher­maßen nützen könnte: eine Spiele- und Bücher­kiste, aus der sich Kinder kostenlos bedienen können, wenn ihnen lang­weilig ist.

Holzwickeder Grünen setzen Idee um

Ulrike Dür­holt, die bei den Holzwickeder Grünen aktiv ist und als Erzie­herin ganz gute Kon­takte hat, stellte die Kiste mit sehr gut erhal­tenen gebrauchten Büchern und Spielen für Kinder aller Alters­gruppen zusammen. Der „Grund­stock“ für die Kiste sind gespen­dete Spiele und Bücher, die sie bei Eltern an ihrem Arbeits­platz und im Bekann­ten­kreis gesam­melt hat. Eine Kiste war schnell ange­schafft. Sie steht nun gut gefüllt und wet­ter­ge­schützt frei zugäng­lich für alle vor ihrem Haus in der Mel­chi­or­straße 4. „Aus der Kiste kann sich jeder kostenlos bedienen“, erklärt Ulrike Dür­holt.

Ich bitte nur darum, die Spiele und Bücher ordent­lich zu behan­deln nach den Gebrauch mög­lichst sauber wieder zurück­zu­legen. Denn es sollen ja auch noch andere Kinder damit spielen können. Sehr schön wäre es natür­lich, wenn auch noch etwas neues Gebrauchtes in die Kiste hin­ein­ge­legt würde.“

Die Spiele- und Bücher­kiste funk­tio­niert also ähn­lich wie die Food­safer-Box für geret­tete Lebens­mit­teln oder auch der Bücher­schrank an der Kirch­straße: Her­aus­nehmen darf sich jeder etwas – aber auch etwas hin­ein­legen.

Wer Spiele oder Bücher spenden möchte, die in die Kiste passen, kann gerne auch mit Ulrike Dür­holt (Tel. 1 42 69) Kon­takt auf­nehmen.

Spiele-und Bücherkiste


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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