Ein „Edelbürgermeister“ im Schatten der Schönen

Werner Wiggermann und Achim Megger (r.)
Werner Wig­ger­mann hat Achim Meg­gers (r.) Lebens­ge­schichte auf­ge­schrieben: Das Buch „Im Schatten der Schönen“ ist ab sofort im Buch­handel und als E‑Book erhält­lich. (Foto: privat)

Für alle, die noch auf der Suche nach einem beson­deren Weih­nachts­ge­schenk sind, hier mein ganz per­sön­li­cher Tipp: Wie wäre es denn mit einem Buch? Och, lang­weilig? Bestimmt nicht. Denn es geht um kein gewöhn­li­ches Buch, son­dern eine Lek­türe, die tiefen Ein­blick in das hei­mi­sche Rot­licht­mi­lieu bietet und von einer der schil­lernd­sten Per­sön­lich­keiten han­delt, die ich in meiner mehr als 25-jäh­rigen Arbeit als Lokal­re­porter im Kreis Unna ken­nen­lernen durfte: Es geht um Achim Megger, den Nacht­club­be­sitzer aus Unna-Königs­born, der nach vielen Jahren der Staa­ten­lo­sig­keit bei der Wahl vor fünf Jahren sogar als Bür­ger­mei­ster­kan­didat in Unna ange­treten ist.

Um es gleich vorweg zu sagen: Auch in der Gemeinde Holzwickede wird ja noch ein Bür­ger­mei­ster­kan­didat gesucht, doch für die Emscher­ge­meinde hielte ich Achim Megger, den „Edel­bür­ger­mei­ster“, wie er sich in seinem You­tube-Wahl­kampf­sport bezeich­nete, als Kan­di­daten dann doch wohl eher für weniger geeignet. Obwohl in seinem Buch „Im Schatten der Schönen“ auch ein Holzwickeder Club am Flug­hafen eine Neben­rolle spielt. Aller­dings dient der Club in Holzwickede wohl eher als abschreckendes Bei­spiel dafür, wie Achim Megger seinen Club nie geführt hätte. Nach Schil­de­rung einer ex-Mit­ar­bei­terin waren in dem Club näm­lich ständig alle zuge­kokst – von den Damen über den Chef bis zu den Kunden. Bis der ganze Laden gegen­über dem Flug­hafen schließ­lich vom SEK gestürmt wurde…

Im Holzwickeder Club waren ständig alle zugekokst

Auch Achim Megger hat mit seinem Club nicht wenig Ärger gehabt – doch solche Zustände wie in dem Holzwickeder Bor­dell hat es bei dem Para­dies­vogel aus Königs­born nie gegeben. Für die Inter­essen vieler seiner Frauen hat Achim Megger sich auch mit den Behörden ange­legt. Immer wieder stiegen ihm Fahnder aufs Dach, ver­hin­derte klein­ka­rierter Amts­eifer den Erfolg seiner vielen Ideen, wurde er Opfer halb­sei­dener Annahmen und Berech­nungen. Dabei hat Achim Megger Maß­stäbe in einem Milieu gesetzt, die von echten Fach­leuten und vor allen von den Frauen selbst als human und außer­ge­wöhn­lich ein­ge­schätzt werden.

Mein ehe­ma­liger Kol­lege Werner Wig­ger­mann hat Achim Meg­gers bewegte Lebens­ge­schichte nun auf­ge­schrieben. Er schreibt über ihn: Ein Nacht­club­in­haber, der sich tat­säch­lich als Anwalt der Frauen ver­steht. Ein bunter Vogel mit einer aben­teu­er­li­chen Lebens­ge­schichte, die von sehr vielen Frauen geprägt war. Frauen, denen es gut bei ihm gingen – wie viele tat­säch­lich bestä­tigen. Aber auch Frauen, die den unmensch­li­chen Aus­wüchsen des Milieus nicht gewachsen waren und mit Leib und Seele 51+Q7J954lL._AA160_geschei­tert sind. Achim hat eine sehr klare Vor­stel­lung davon, was alles anders laufen sollte in unserem Land. Damit es mensch­li­cher zugeht. Gerade auch in dem Bereich, in dem er sich aus­kennt.

  • Das Buch „Im Schatten der Schönen“ ist sowohl im lokalen Buch­handel, wie auch im Internet z.B. bei Thalia, buecher.de oder amazon (ISBN: 978−3−7357−1458−9) zum Preis von 17,99 Euro oder auch als Hör­buch, z.B. Kindle-Edi­tion (6,99 Euro) erhält­lich.

Wei­tere Neu­ig­keiten rund um das Buch und seinen Autor finden Sie hier: www.achimswelt.jimdo.com

Achim Megger, Rotlichtmilieu


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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