Sieht die Ostumgehung mit dem neuen Anschluss und dem Ausbau der Montanhydraulikstraße als ein Gesamtprpojekt: CDU-Vorsitzender Frank Lausmann. (Foto: CDU)

CDU sieht Anschluss Oelpfad, L677n und Ausbau Montanhydraulikstraße als Paketlösung

Sieht die Ostumgehung mit dem neuen Anschluss und dem Ausbau der Montanhydraulikstraße als ein Gesamtprpojekt: CDU-Vorsitzender Frank Lausmann. (Foto: CDU)
Sieht die Ost­um­ge­hung mit dem neuen Auto­bahnn­schluss und den Ausbau der Mon­tan­hy­drau­lik­straße als ein Gesamt­pr­po­jekt: CDU-Vor­sit­zender Frank Laus­mann. (Foto: CDU)

Die neue Auto­bahn­auf­fahrt am Oel­pfad, die Orts­um­ge­hung L 677n und der Ausbau der Mon­tan­hy­drau­lik­straße sind für die Holzwickede CDU ein ver­kehrs­po­li­ti­sches Gesamt­pro­jekt und die ein­zige rea­li­sti­sche Lösung für die Holzwickeder Ver­kehrs­pro­ble­matik. Das betont der Vor­sit­zende des CDU Gemein­de­ver­bandes jetzt in einer Stel­lung­nahme zur Kritik ver­schie­dener Par­teien an der Ost­um­ge­hung.

Gut wohnen heißt sich wohl fühlen. Attrak­tive Bau­ge­biete, nette Nach­barn, sichere Arbeits­plätze und gute Schulen für unsere Kinder. Aber auch ein Stra­ßen­netz, das den Ver­kehr gerecht ver­teilt und nicht nur auf wenige Straßen redu­ziert“, so Laus­mann. Seit vielen Jahren schon kämpfe die CDU des­halb auf allen poli­ti­schen Ebenen für die Ver­wirk­li­chung der Ost­um­ge­hung. Im Zuge des sechs­spu­rigen Aus­baus der A40 von der B236 auf Dort­munder Stadt­ge­biet bis zum Auto­bahn­kreuz Dort­mund-Unna ist in Holzwickede ein neuer Auto­bahn­an­schluss am Oel­pfad vor­ge­sehen. Die Nut­zung der bis­he­rigen Anschluss­stelle an der Nord­straße soll nach der Rea­li­sie­rung des neuen Anschlusses unter der Bezeich­nung „Flug­hafen Dort­mund“ nur noch in nörd­li­cher Rich­tung mög­lich sein.

Einzige erreichbare und bezahlbare Lösung“

Ohne Umge­hungs­straße L677n und den gleich­zei­tigen Ausbau der Mon­tan­hy­drau­lik­straße als Zubrin­ger­straße zur Gemein­de­mitte droht unser Ort auf abseh­bare Zeit im Ver­kehrs­chaos zu ersticken“, ist der CDU-Vor­sit­zende über­zeugt. „Für uns ist die Rea­li­sie­rung dieses Gesamt­pro­jekts keine Utopie, son­dern die ein­zige erreich­bare und bezahl­bare Lösung der Holzwickeder Ver­kehrs­pro­ble­matik. Wir werden wei­terhin dafür kämpfen.“

Mit der Fer­tig­stel­lung der öst­li­chen Ent­la­stungs­straße soll die Lan­des­straße L677 auf diese Trasse gelegt werden. Damit werde sicher­ge­stellt, dass die Nord- und Haupt­straße als künf­tige Gemein­de­straßen so umge­staltet werden können, dass ein Anreiz für die Benut­zung der neuen Straße gegeben ist. So werde auch die Mas­sener Straße vom Durch­gangs­ver­kehr ent­la­stet. „Die heute Rich­tung Nord- und Haupt­straße flie­ßenden Ver­kehre werden dann in umge­kehrte Rich­tung nach Osten ver­laufen“, so Laus­mann weiter. „Das Ziel ist, die Ver­kehrs­ver­tei­lung durch intel­li­gente Lösungen statt durch Regle­men­tie­rung zu errei­chen. Nord- und Haupt­straße sind danach für den LKW-Durch­gangs­ver­kehr zu sperren.“

CDU, Ostumgehung


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Comment

  • Ich sehe die neue Umge­hung eben­falls als einzig trag­bare Lösung an.
    Ehr­lich gesagt habe ich die Bür­ger­initia­tive gegen die Umge­hung nie ver­standen. Diese wird aus meiner Sicht aus Anwoh­nern der Mas­sener Str. unter­stützt.
    Aber gerade diese Ein­wohner würden doch am mei­sten pro­fi­tieren wenn die LKW nicht mehr direkt durch ihren Vor­garten fahren.
    Auf den Zustand dieser Straße möchte ich gar nicht weiter ein­gehen.
    Ich muss die Straße auf dem Weg zur Arbeit nahezu täg­lich nutzen, das hier so wenig Unfälle pas­sieren grenzt an ein Wunder.

    Wer von der Umge­hungs­straße nicht über­zeugt ist, zähle mal nach, an wie vielen Schulen und Kin­der­gärten sich Nord- und Haupt­straße vorbei schlän­geln.
    Wichtig wäre natür­lich ein guter Lärm­schutz für die dann stärker bela­steten Anwohner.

    Wie lange wollen wir warten?
    Ins­ge­samt 7 Ampeln von der A40 Abfahrt bis zum DRK Kin­der­garten ver­hin­derten flüs­sigen Auto­ver­kehr und för­dern den Aus­stoß gesund­heits­ge­fähr­dender Abgase im dich­te­sten besie­delten Gebiet der Gemeinde.

    Das Auto soll doch in den Städten seine Vor­macht­stel­lung ver­lieren.

    Dann machen wir doch in Holzwickede ernst damit.
    Raus mit den Autos und den LKW vor die Tore der Stadt. Zum Schutz unserer Kinder und Alten.

    Michael Schmidt

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