Die Lösungsvorschläge zur Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartpark standen gestern auf der Tagesordnung der Verkehrsausschuss-Sitzung: Lkw-Verbot in der Mozartstraße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

CDU beantragt konsequente Verkehrskontrollen im Norden der Gemeinde

Die CDU Holzwickede hat eine kon­se­quen­tere Über­wa­chung des Lkw-Ver­kehrs und Tem­po­mes­sungen im Holzwickeder Norden bean­tragt. Gleich­zeitig for­dern die Christ­de­mo­kraten die Ver­wal­tungs­spitze auf, darauf hin­zu­wirken, dass die gefor­derten Maß­nahmen durch das Ord­nungsamt und die Kreis­po­li­zei­be­hörde umge­setzt werden.

Außerdem for­dert die CDU-Frak­tion: „Die Über­wa­chungs- und Ahn­dungs­maß­nahmen sind in Art, Anzahl und Zeit­punkt von den Behörden zu doku­men­tieren.“ Ziel sei es, die Über­wa­chungs­maß­nahmen sicht- und nach­voll­ziehbar zu machen, um eine wir­kungs­volle Abschreckung zu erzielen und auch gegen­über den Anwoh­nern zu doku­men­tieren, hier nicht untätig zu sein. Im näch­sten Ver­kehrs­aus­schuss sollen Ver­wal­tung und Kreis­po­li­zei­be­hörde ein­ge­laden werden und zum Über­wa­chungs­ver­halten klar und umfäng­lich Stel­lung beziehen.

Die CDU-Frak­tion ist mit den immer wieder auf­tre­tenden Ver­kehrs­pro­blemen im nörd­li­chen Bereich des Bahn­hofes an der Steh­fen­straße, Kant­straße, Schu­bertstraße und Mozart­straße höchst unzu­frieden und setzt sich für die berech­tigten Inter­essen der betrof­fenen Anwohner ein“, begründen Frak­ti­ons­vor­sit­zender Frank Mar­kowski und der Partei- und Ver­kehrs­aus­schuss­vor­sit­zende Frank Laus­mann ihren Antrag.

Die CDU-Frak­tion hatte sich im letzten Ver­kehrs­aus­schuss klar gegen die Auf­stel­lung wei­terer Ver­kehrs­schilder aus­ge­spro­chen. Eine unend­liche Auf­for­stung des Schil­der­waldes könne nicht die Lösung sein. „Die not­wen­digen Beschil­de­rungen der LKW-Ein­fahrts­ver­bote sind alle da, nur Ver­stöße dagegen durch die ver­bo­tene Ein­fahrt von LKW dürfen nicht ein­fach hin­ge­nommen werden und müssen von der Polizei und den zustän­digen Ord­nungs­be­hörden kon­se­quenter über­wacht und scharf geahndet werden“, so die Antrag­steller.

Bis zur Fer­tig­stel­lung der Orts­um­ge­hung L677n kann nach Auf­fas­sung der CDU „aus­schließ­lich eine kon­se­quente und sicht­bare Über­wa­chung des ruhenden und flie­ßenden Stra­ßen­ver­kehrs durch die Ord­nungs­part­ner­schaften und Polizei sowie durch eine rigo­rose Ahn­dung von Ver­gehen zu einer Ver­bes­se­rung des für die Anwohner nicht hin­nehm­baren Zustandes führen.“ Zusätz­lich müssten in der Tempo-30-Zone ver­stärkt Geschwin­dig­keits­mes­sungen vor­ge­nommen werden, um die Sicher­heit der schwä­cheren Ver­kehrs­teil­nehmer zu erhöhen.

CDU, Lkw-Verbot


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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