Im nbichtöffentlichen teil des Haupt-, Finanz- und Personalausschusses wurde Andreas Heinrich zum Leiter des Fachbereichs III (Finanzen) und Gemeindekämmerer gewählt, v.l.: Uwe Nettlenbusch (Leiter Fb IV), Bürgermeisterin Ulrike Drossel mit Andreas He9inrich und Bernd Kasischke (1. Beigeordneter). (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Andreas Heinrich zum neuen Gemeindekämmerer bestellt

Im nbichtöffentlichen teil des Haupt-, Finanz- und Personalausschusses wurde Andreas Heinrich zum Leiter des Fachbereichs III (Finanzen) und Gemeindekämmerer gewählt, v.l.: Uwe Nettlenbusch (Leiter Fb IV), Bürgermeisterin Ulrike Drossel mit Andreas He9inrich und Bernd Kasischke (1. Beigeordneter). (Foto: Gemeinde Holzwickede)
Im nicht­öf­fent­li­chen Teil des Haupt‑, Finanz- und Per­so­nal­aus­schusses wurde Andreas Hein­rich gestern (14.5.) zum Leiter des Fach­be­reichs III (Finanzen) und Gemein­de­käm­merer bestellt, v.l.: Uwe Nett­len­busch (Leiter Fb IV), Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel mit Andreas Hein­rich und Bernd Kasischke (1. Bei­geord­neter). (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Die Gemeinde Holzwickede hat einen neuen Käm­merer. In der gest­rigen Sit­zung (14.5.) des Haupt- Finanz- und Per­so­nal­aus­schusses wurde im Ein­ver­nehmen mit der Bür­ger­mei­sterin beschlossen, Andreas Hein­rich die Lei­tung des Fach­be­reichs III (Finanzen) zu über­tragen und ihn zum Käm­merer zu bestellen. Die Wahl fand über­ra­schend im nicht­öf­fent­li­chen Teil der Sit­zung und außer­halb der Tages­ord­nung statt.

Nach dem plötz­li­chen Tod des bis­he­rigen Gemein­de­käm­me­rers Chri­stian Grimm im April konnte diese wich­tige Stelle nun kurz­fri­stig mit einem erfah­renen Mit­ar­beiter wie­der­be­setzt werden“, teilt Bür­ger­mei­ster Ulrike Drossel dazu mit. Andreas Hein­rich, der seit Januar 1997 bei der Gemeinde beschäf­tigt ist, hatte Grimm auch schon wäh­rend seiner krank­heits­be­dingten Abwe­sen­heit ver­treten.

Jahresüberschuss 2019 mit Überschuss von 2,64 Mio. Euro

Im öffent­li­chen Teil der Sit­zung gestern hatte Andreas Hein­rich zuvor in seiner Eigen­schaft als stell­ver­tre­tender Käm­merer den Jah­res­ab­schluss 2019 ein­ge­bracht. Mit einem Über­schuss von rd. 2,64 Mio. Euro weist dieser Jah­res­ab­schluss „ein richtig gutes Ergebnis“ aus, wie Hein­rich erklärte. Was natür­lich in erster Linie den guten Gewer­be­steu­er­ein­nahmen im Vor­jahr zu ver­danken ist.

Der Jah­res­über­schuss von 2,64 Mio. Euro kann in voller Höhe der Aus­gleichs­rück­lage der Gemeinde zuge­führt werden. Diese weist damit einen Bestand von rd. 6,6 Mio. Euro aus und ent­spricht damit wieder der gesetz­liche Min­dest­höhe. „Das wird uns sicher helfen, den Haus­halt im näch­sten Jahr aus­zu­glei­chen, was schwer genug wird“, meinte Andreas Hein­rich. „So viel kann ich jetzt schon sagen.“

Striktes Sparen weiter geboten

Was er damit meinte, erläu­terte Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel: Vom Städte- und Gemein­de­bund NRW flat­terte gestern die Mit­tei­lung ins Rat­haus, dass die Gewer­be­steu­er­ein­nahmen nach jüng­sten Schät­zungen in diesem Jahr um 25 Pro­zent zurück­gehen werden. „Da wir voriges Jahr rd. 16,8 Mio. Euro Gewer­be­steu­er­ein­nahmen hatten, hieße das, dass wir dieses Jahr 4,2 Mio. Euro weniger hätten“, rech­nete Ulrike Drossel vor.“ Zusätz­lich sei mit stei­genden Kreis­um­lagen zu rechnen, da ja auch der Kreis Unna Mehr­aus­gaben durch die Corona-Pan­demie hatte.

Den Puffer von rd. 6,6 Mio. Euro an Rück­lagen haben wir uns sehr hart erar­beitet“, warnt die Bür­ger­mei­sterin, „Aber er kann auch schneller weg sein, als wir denken. Darum sollten wir wirk­lich sorgsam mit dem Geld umgehen in den näch­sten Jahren.“

Andreas heinrich, Gemeindekämmerer, Jahresabschluss


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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