Wechselhaftes Wetter kann Maifeiern der Ev. Jugend nicht trüben

Der Kranz auf dem Maibaum des Historischen Vereins flattierte im Wind. Das wechselhafte Wetter hielt die Holzwickeder jedoch nicht davon ab, am evangelischen Jugendheim in den Mai zu tanzen und zu feiern. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Der Kranz auf dem Maibaum des His­torischen Vere­ins flat­tert  heftig im Wind. Das wech­sel­hafte Wet­ter hielt die Holzwicked­er jedoch nicht davon ab, zum 1. Mai mit der Ev. Jugend zu feiern. (Foto: P. Gräber — Emscherblog.de)

Wech­sel­haft wie das Wet­ter war die Res­o­nanz bei den Maifeiern der Ev. Kirchenge­meinde: Über 500 Besuch­er waren der Ein­ladung der Ev. Jugend zum Tanz in den M ai in und am evan­ge­lis­che Jugend­heim am Mon­tagabend gefol­gt. Das Maifest tags darauf am Jugend­heim war dage­gen nicht ganz so gut besucht.

Am Mon­tagabend war es ja ziem­lich stür­misch und zwis­chen­durch hat es auch mal heftig gereg­net“, meint Jugen­dref­erenz Hen­drik Lemke. „Da hat­ten wir schon befürchtet, dass es beim Tanz in den Mai nicht ganz so voll wird.“ Doch die Sorge der Ver­anstal­ter ver­wies sich als unbe­grün­det. „Mit über 500 Leuten sind dann doch sog­ar noch deut­lich mehr Besuch­er gekom­men als erhofft.“  Beson­ders freut den Jugen­dref­er­enten der Kirchenge­meinde, dass die Altersstruk­tur so durch­mis­cht war: „Es waren Jugendliche, junge Erwach­sene, viele sog­ar mit ihren Eltern gekom­men und natür­lich einige Ü-40 und älter.“

Für die Musik sorgte wie in den Vor­jahren wieder DJ Valle. Und das kleine Zelt platzte vor Tänz­ern beina­he aus allen Näht­en. „Super war auch die gute Unter­stützung, auch viele Eltern haben mit angepackt“, freut sich Hen­drik Lemke.

Tanz in den Mai mit über 500 Besuchern

Resul­tat: Am 1. Mai mor­gens um 11 Uhr war das Gelände am Jugend­heim schon wieder soweit herg­erichtet, dass die Fam­i­lien­feier steigen kon­nte. Der Besuch lief allerd­ings, ver­mut­lich wegen der doch recht kühlen Tem­per­a­turen, recht schlep­pend an. „Immer­hin ist es trock­en geblieben“, tröstete sich Hen­drik Lemke. Vor der Mit­tagszeit gestal­ten die Kinder der Schulen und Kindergärten das Pro­gramm mit. Der Chor der Nord­schule hat­te seinen großen Auftritt und die Kinder der Kita Car­o­line Nordlicht san­gen und spiel­ten die „Vogel­hochzeit“ in niedlichen Kostü­men. Auch beim Holzwicked­er Som­mer hat­ten die Kinder mit der Vogel­hochzeit schon einen großen Auftritt. Die Tanz AG der Aloy­siuss­chule zeigte vor der Mit­tagspause ihr Kön­nen, nach­mit­tags waren dann auch die Mäd­chen der Tanz AG der Duden­roth­schule zu sehen.

Die Getränke- und Imbissstände auf dem Gelände hiel­ten noch vom Vor­abend die Stel­lung. Dazu waren eine Hüpf­burg, ein auf­blas­bar­er Klet­ter­turm aufge­baut wor­den und die Offene Ganz­tags­be­treu­ung bot span­nende kleine Gewinn­spiele an ihrem Stand für die Kinder an.

Einiges haben die Ver­anstal­ter sog­ar noch in „Hin­ter­hand“, wie Hen­drik Lemke meint: „Für das Spiel­mo­bil und die Spritzwand der Feuer­wehr ist das Gelände ein­fach zu matschig. Darum haben wir darauf verzichtet, bei­des aufzubauen. Die Kinder sind doch auch so ganz gut beschäftigt.“

Spielfest und Trödel für die ganze Familie

Auf dem ersten Blick etwas ent­täuschend ver­lief der Kindertrödel­markt – allerd­ings nur auf den ersten: Zwar hat­ten einige Händler wegen des schlecht­en Besuchs schon frühzeit­ig den eige­nen Stand wieder abge­baut und waren abge­zo­gen.  Doch die Händler, die aushiel­ten, waren gar nicht so unzufrieden mit ihren Umsätzen. Die Geschwis­ter Anna und Alexan­dra hat­ten bis zum Nach­mit­tag gute Geschäfte gemacht und „schon richtig viel ein­genom­men“, wie sie freud­e­strahlend erk­lärten. Auch Fam­i­lie Rüschen­schmidt, die als erste am Ein­gang stand, war ganz zufrieden.  Tochter Luisa hat­te bis zum Nach­mit­tag schon einige ihrer Sachen verkaufen kön­nen. „Dabei war bis gestern noch ziem­lich unklar, ob der Trödel­markt über­haupt stat­tfind­en würde“, meinte ihre Mut­ter. Als alter Trödel-Hase sieht sie auch eher in der zu kurzfristi­gen Organ­i­sa­tion und zu gerin­gen Wer­bung die Gründe, warum der Trödel­markt so klein aus­fiel. „Früher stand auch immer auf den Tanz-in-den-Mai-Schildern, dass ein Kindertrödel­markt stat­tfind­et. Das wird ja auch nicht mehr gemacht. Man müsste ein­fach mehr wer­ben für den Trödel­markt.“

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Dipl.-Journalist

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