Perfekt organisiert: Radsport-Spektakel der Extraklasse rund um Haus Opherdicke

Pünktlich um 11.30 Uhr ging das Hauptfeld mit rund 200 Fahrern zur Drei-Länder-Meisterschaft auf den Rundkurs um Haus Opherdicke. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Pünkt­lich um 11.30 Uhr star­tete das Haupt­feld mit rund 200 Fah­rern zur Drei-Länder-Mei­ster­schaft auf den Rund­kurs um Haus Opher­dicke. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Opher­dicke und Hengsen standen heute (17. Juni) ganz im Zei­chen eines Rad­sport-Events der Extra­klasse: Rund 200 Rad­profis aus der Schweiz, Luxem­burg und Deutsch­land (U23) gingen pünkt­lich um 11.30 Uhr zur Drei-Länder-Mei­ster­schaft rund um Opher­dicke an den Start.

Gefahren wurde auf eine 10,6 km langen Rund­kurs durchs Ruhrtal. Etwa 900 m vor dem Start/​Ziel direkt vor Haus Opher­dicke hatten die Fahrer eine 900 m lange Strecke mit bis zu acht Pro­zent Stei­gung zu bewäl­tigen. Ins­ge­samt hatte das Feld eine Strecke von knapp 170 km zu bewäl­tigen.

Vor den Profis wurde um 9 Uhr ein Jeder­mann-Rennen für ambi­tio­nierte Sport­fahrer über sechs Runden (ins­ge­samt rd. 64 km) gestartet. Aus­ge­richtet und per­fekt orga­ni­siert wurde die Ver­an­stal­tung vom RSV Unna, der das Haupt­rennen dem ver­stor­benen Gründer des RSV, Rein­hold Böhm, wid­mete. Der Kreis­Sport­bund hatte am Haus Opher­dicke und im Park nebenan ein sehens­wertes Rah­men­pro­gramm für die ganze Familie orga­ni­siert.

Buntes Programm für die ganze Familie

Neben vielen attrak­tiven Spiel­sta­tionen gab es auch ein unter­halt­sames Büh­nen­pro­gramm mit der Band Max im Park­haus. Ihr Sänger Kim Friehs hatte nach seinem Auf­tritt mit der Band gleich noch einen wei­teren. Denn Kim Friehs ist auch Mit­glied von „Clara’s Voices“. Der Schul­chor des Holzwickeder Clara-Schu­mann-Gym­na­siums, der zu den besten Chören im Sen­de­be­reich des WDR gehört, gab eben­falls einige musi­ka­li­sche Kost­proben seines Kön­nens ab.

Zwi­schen diesen beiden musi­ka­li­schen Höhe­punkten hatte der Kunst­rad­fahrer Jens Schmitt einen spek­ta­ku­lären Auf­tritt. Der mehr­fache Deut­sche Mei­ster, Vize-Welt­mei­ster, Europa- und Welt­mei­ster, ern­tete für seine spek­ta­ku­lären Kunst­stück­chen auf dem Zweirad aner­ken­nendes Raunen und viel Bei­fall.

Max Kanter verteidigt Titel

Wäh­rend der Renn­sport­ver­an­stal­tungen war der rund elf Kilo­meter lange Rund­kurs in der Zeit von 9 bis 16 Uhr für den Stra­ßen­ver­kehr gesperrt. Umlei­tungen wurden ent­spre­chend aus­ge­schil­dert. Zahl­reiche Ordner sorgten an den neur­al­gi­schen Stellen für die Sicher­heit und einen rei­bungs­losen Ablauf.

Das sport­liche Ergebnis des Haupt­ren­nens: Max Kanter konnte seinen Titel bei der Drei-Länder-Mei­ster­schaft erfolg­reich ver­tei­digen. Der 20-Jäh­rige setzte sich im Sprint vor Marcel Franz und Jonas Rutsch durch. Aller­dings wurde Franz wegen einer Welle im Sprint distan­ziert. Damit wurde Rutsch Vize-Mei­ster und Lokal­ma­tador Aaron Gro­sser, eigent­lich Vierter, rutschte auf Rang drei.

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