Länger Unterhaltsvorschuss für Kinder: Gesetz lässt auf sich warten

Der Bund will Allein­erziehende stärk­er unter­stützen. Deshalb soll die Gruppe der­jeni­gen, die Anspruch auf Unter­haltsvorschuss haben, sowie die Zahlungs­dauer aus­geweit­et wer­den. Das Gesetz soll ab dem 1. Juli gel­ten. Noch ist es aber nicht recht­skräftig.

Wie das Bun­desmin­is­teri­um für Fam­i­lie, Senioren, Frauen und Jugend mit­geteilt hat, ist mit ein­er Veröf­fentlichung des Geset­zes erst Ende Juli oder Anfang August zu rech­nen. Dies bedeutet, dass Anträge zwar gestellt, aber nicht weit­er bear­beit­et wer­den kön­nen. Darauf weist der Kreis als Jugen­damt für Bönen, Frön­den­berg und Holzwickede hin.

Bis­lang wird der Unter­haltsvorschuss bis zum 12. Leben­s­jahr bzw. für läng­stens sechs Jahre gezahlt. Diese bei­den Ein­schränkun­gen sollen kün­ftig ent­fall­en. Stattdessen sollen Allein­erziehende für ihre Kinder 18 Jahre lang durchgängig Leis­tun­gen beantra­gen kön­nen.

Das heißt: Auch Kinder über zwölf Jahre bzw. mit bere­its sech­sjähriger Unter­stützungs­dauer kön­nen unter bes­timmten Bedin­gun­gen wieder leis­tungs­berechtigt wer­den. Detail­lierte Infor­ma­tio­nen hierzu enthält ein Merk­blatt unter www.kreis-unna.de (Such­be­griff Unter­haltsvorschuss).

Derzeit erhal­ten Kinder vor dem sech­sten Geburt­stag 150 Euro monatlich. Zwis­chen dem sech­sten und dem zwölften Geburt­stag wer­den 201 Euro und ab dem zwölf Geburt­stag sollen zukün­ftig 268 Euro gezahlt wer­den. (PK | PKU)

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