Das zdi-Netzwerk Perspektive Technik startet in neue Förderphase

Matthias Müller, der das zdi-Projekt betreut, hat schon die ersten 3D-Drucker für das Ausleihangebot angeschafft, damit die Jugendlichen davon profitieren können.  (Foto: Heinze)
Mat­thias Müller, der das zdi-Pro­jekt betreut, hat schon die ersten 3D-Drucker für das Aus­lei­h­an­gebot ange­schafft, damit die Jugend­li­chen davon pro­fi­tieren können. (Foto: Heinze)

Das Team des zdi-Netz­werkes Per­spek­tive Technik, das bei der Wirt­schafts­för­de­rung Kreis Unna (WFG) ange­sie­delt ist, erhält bis Juni 2021 rund 120.000 Euro aus Mit­teln des euro­päi­schen Fonds für Regio­nale Ent­wick­lung. Ziel des Netz­werkes ist es seit mehr als zehn Jahren, Kinder und Jugend­liche im Kreis Unna mit ver­schie­denen Ange­boten für eine Aus­bil­dung oder ein Stu­dium in den Berei­chen Mathe­matik, Infor­matik, Natur­wis­sen­schaften und Technik (MINT) zu begei­stern, um so dem dro­henden Fach­kräf­te­mangel in diesen Bran­chen ent­ge­gen­zu­wirken.

Fit für die Zukunft – MINT-Nach­wuchs­för­de­rung für eine digi­ta­li­sierte Arbeits­welt“ lautet das Motto für die neue För­der­phase. „Wir werden den Fokus unserer Ange­bote in den kom­menden ein­ein­halb Jahren ver­stärkt auf das Thema Digi­ta­li­sie­rung lenken, um die Kinder und Jugend­li­chen so auf die sich ändernden Anfor­de­rungen in einer digi­talen und auto­ma­ti­sierten Arbeits­welt vor­zu­be­reiten“, erklärt Mat­thias Müller, der das Pro­jekt bei der WFG Kreis Unna feder­füh­rend betreut.

Rd. 120.000 Euro stehen bis Juni 2021 zur Verfügung

Dazu wird unter anderem das Aus­lei­h­an­gebot für die Schulen im Kreis durch 3D-Drucker sowie soge­nannte Ozobots, kleine Roboter, die die Größe eines Sekt­kor­kens haben und sich durch die ein­fache Hand­ha­bung bereits für den Ein­satz in der Grund­schule eignen, erwei­tert. Damit das Equip­ment auch im Unter­richt ein­ge­setzt werden kann, bietet das Netz­werk künftig auch die ent­spre­chenden Fort­bil­dungen für Leh­re­rinnen und Lehrer an.

Gemeinsam mit den Betrieben und den Hoch­schulen in der Region sollen neue Stu­dien- und Berufs­ori­en­tie­rungs­an­ge­bote zu mobilen Anwen­dungen, dem The­men­feld der intel­li­genten Pro­duk­tion, dem Ein­satz von IT in der Logi­stik sowie Vir­tual und Aug­mented Rea­lity das bereits bestehende Angebot erwei­tern. „An bewährten For­maten, wie bei­spiels­weise dem Pra­xistag Per­spek­tive Technik und der Azubo-Initia­tive werden wir fest­halten. Der Schwer­punkt unseres Tuns wird dabei aller­dings mehr auf dem IT-Bereich liegen, um die Betriebe dieser Branche bei der Nach­wuchs­ge­win­nung zu unter­stützen“, so Müller. Denn der Fach­kräf­te­mangel sei im Kreis Unna in der Branche schon deut­lich zu spüren.

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