CDU will neuen Kindergarten auf Festplatz bauen

Dieses Luftbild zeigt den Bereich des Festplatzes (rotem markliert), wo der Kindergartenb nach Vorschlag der CDU entstehen soll. Der rote Pfeil zeigt die Richtung, aus der die Verkehrserschließung erfolgen soll. (Grafik: Enscherblog / Luftbild: Googlemaps)

Dieses Luftbild zeigt den Bereich des Festplatzes (rot markiert), wo die CDU den neuen Kindergarten errichten will. Der rote Pfeil zeigt die Richtung, aus der die Verkehrserschließung erfolgen soll. (Grafik: Emscherblog / Luftbild: Googlemaps)

Seit das Kreisjugendamt den Bedarf für einen weiteren Kindergarten in Holzwickede zum 1. August nächsten Jahres festgestellt hat, suchen die Verwaltung und Politik in Holzwickede ein geeignetes Grundstück für den Kindergarten-Neubau. Die Holzwickeder CDU möchte diesen neuen Kindergarten auf dem Festplatz errichten. Darauf verständigten sich die Christdemokraten in ihren Klausurberatungen.

CDU-Vorsitzender Frank Lausmann und Fraktionschef Frank Markowski stellten heute die Ergebnisse ihrer Klausurgespräche vor. „Wir sprechen uns für die Einrichtung des neuen Kindergartens im westlichen Bereich des Platzes von Louviers einschließlich der Grünfläche des ehemaligen Haus Dudenroth aus“, so Fraktionschef Frank Markowski. Die Verkehrserschließung sollte nach Ansicht der CDU nicht etwa über den Edeka-Parkplatz, sondern von der Hamburger Allee aus erfolgen.

Andere Standortvorschläge, etwa auf dem RWE-Gelände westlich der Hauptstraße, lehnt die CDU entschieden ab.  CDU-Vorsitzender Frank Lausmann betont, dass durch den Kindergarten-Neubau „die Durchführung des traditionellen Schützenfestes nicht gefährdet werden“ darf. „Wir wollen das einvernehmlich mit den Schützen regeln und denken, dass das auch möglich ist, wenn das Schützenfest weiter auf dem Festplatz durchgeführt werden kann.“

Wir wollen das einvernehmlich mit den Schützen regeln und denken, dass das auch möglich ist, wenn das Schützenfest weiter auf dem Festplatz durchgeführt werden kann.“

CDU-Chef Vorsitzender Lausmann

Feuerwache-Mitte absolut „unzulänglich“

Die CDU will die Feuerwache-Mitte erweitern und dafür die Notunterkunft Bahnhofstraße 25 abreißen. (Foto: P. Gräber)

Die CDU will die Feuerwache-Mitte erweitern und dafür die Notunterkunft Bahnhofstraße 25 abreißen. (Foto: P. Gräber)

„Dringenden Handlungsbedarf“ sieht die CDU auch bei der Erweiterung der Feuerwache-Mitte. Sowohl die Kfz-Halle für die technische Ausrüstung wie der Umkleidebereich, die Sozialräume und die Sanitäranlagen sind nach Ansicht der CDU „unzulänglich“. Die CDU will deshalb die in die Jahre gekommene, durch Wasserschäden nicht mehr wirtschaftlich zu sanierende Notunterkunft Bahnhofstraße 25 aufgeben und abrei0ßen und das Gelände der Feuerwehr zur Erweiterung überlassen. Das Geld für eine Kostenkalkulation und Machbarkeitsstudie sei bereits im Haushalt vorhanden, so CDU-Sprecher Frank Markowski: „Beim Bau der neuen Rettungs- und Feuerwache Süd in Opherdicke sind Mittel in immerhin sechsstelliger Höhe eingespart worden, die wir dafür verwenden könnten.“

Wie berichtet hat der Rat am Donnerstagabend (3.11.) das Städtebau-Konzept (ISEK) bis zum Jahr 2024 beschlossen. Die darin für das nächste Jahr vorgesehenen Maßnahmen trägt die CDU mit. Dazu gehören die Rathauserweiterung (2017-20249), die Schaffung weiterer Barrierefreiheit in der Gemeindemitte, die Anlage einer Multisportanlage, ein Mehrgenerationenspielplatz im Emscherpark sowie die Aufwertung des südlichen Ausgangs Bahnhof und eine Marketingkampagne „Emscherquellgemeinde“. Über die Priorität dieser Maßnahmen besteht weitgehend Konsens zwischen den Parteien.

Umgestaltung Opherdicker Straße schon für 2017 gefordert

Vorgezogen werden sollte allerdings von 2018 auf das nächste Jahr die Umgestaltung der Opherdicker Straße in Höhe der Dudenrothschule, da dort erhebliche Sicherheitsprobleme durch den bestehen. Hier sollen u.a. Hol- und Bringzonen für die Schulkinder eingerichtet werden.

Im Zusammenhang mit der Werbekampagne „Emscherquellgemeinde“, die das regionale Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde herausstellen soll, mahnt die CDU Gespräche mit der Emschergenossenschaft an. Ziel sollte es sein, dass die Genossenschaft den fehlenden Rad- und Gehweg zwischen der Gemeindemitte und dem Beginn des Emscher-Radweges an der Schäferkampstraße bezahlt. „Unserer Auffassung nach fällt dieser Lückenschluss von der Gemeindemitte zum Emscher-Radweg ebenfalls in die Zuständigkeit der Emschergenossenschaft und sollte von ihr wie alle anderen Renaturierungsmaßnahmen in Holzwickede auch bezahlt werden“, so Frank Lausmann.

Alle Ergebnisse der Haushaltsberatung finden Sie auch auf der Homepage der CDU Holzwickede

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Dipl.-Journalist

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