Zustellungsmängel bei der Post: Oliver Kaczmarek (MdB) bittet um Stellungnahme

Bittet um Stellungnahme wegen der mangelhaften Briefzustellung: Oliver Kaczmarek, SPD-Bundestagsabgeordneter. (Foto: SPD-Fraktion.de / Susi Knoll/Florian Jänicke)

Jetzt hat sich auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek  der Zustellungsprobleme in Holzwickede und dem Kreis Unna angenommen: Die zahlreichen Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über anhaltende Probleme bei der Briefzustellung nahm der heimische Bundestagsabgeordnete jetzt zum Anlass, bei der Bundesnetzagentur nachzufragen, warum der Service der Post in den vergangenen Monaten im Kreis Unna zu wünschen übrig lässt.

„Es darf und kann nicht sein, dass Briefe geöffnet werden, verspätet ankommen oder verschwinden“, sagt Kaczmarek. Nicht nur für Privatleute sei es ein Problem, wenn wichtige Schreiben nicht abgeliefert würden. Auch Gewerbetreibende seien darauf angewiesen, dass sie Geschäftsbriefe oder Rechnungen sicher und fristgerecht erreichten.

Bei allem Verständnis für das schrumpfende Geschäft mit den klassischen privaten Briefen und der damit einhergehenden Frage, ob eine tägliche Briefzustellung noch nötig sei, verlangt Kaczmarek in seinem Schreiben Transparenz über beabsichtigte Pläne der Post, eine bessere Abstimmung der Angebote auf die Bedürfnisse der Kunden und die Einbeziehung regionaler Kriterien.

Überdies verweist er auf die Post-Universaldienstleistungsverordnung, die gesetzlich regelt, wie schnell und wie oft Briefe zugestellt werden. „Ich fordere, dass diese gesetzliche Vorgabe im Kreis Unna ohne Ausnahme erfüllt wird“, so Kaczmarek. Der Bundestagsabgeordnete bittet die Bundesnetzagentur daher unter anderen um Auskunft darüber, welche Möglichkeiten es gibt, die Unregelmäßigkeiten bei der Briefzustellung im Kreis Unna schnell und wirksam abzustellen.

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Dipl.-Journalist

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