Zusammenkommen und Verstehen: Gemeinde hat Fördermittel beantragt

Unter dem Titel „Zusammenkommen und Verstehen“ hat das Land NRW einen neuen Fördertopf mit 1,5 Mio. Euro  zur Unterstützung der Flüchtlingsarbeit in den Kommunen aufgelegt. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales hat hierzu die Förderkonzeption erstellt, welche die Bezirksregierung Arnsberg nun umsetzt.

Gefördert werden Begegnungsräume (Sachkosten für die Renovierung und die Ausstattung mit Möbeln) und flüchtlingsbezogenen Lern- und Betätigungskomponenten, sowie die  Erstellung, Anschaffung, Vervielfältigung, Pflege bzw. Aktualisierung und Ausweitung von ggf. mehrsprachigen Informationsmedien, die  Flüchtlingen das Ankommen in den Kommunen erleichtert. Neben den Anschaffungen ist es Ziel, die ehrenamtliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe vor Ort zu stärken.

Antragsberechtigt ist das Kommunale Integrations-Zentrum im Kreis Unna, das wiederum die Kommunen Interesse zu bekunden. Wie Matthias Aufermann, zuständiger Sachgebietsleiter in Holzwickede, erklärt, ist das Förderprogramm „Zusammenkommen und Verstehen“ bekannt. „Wir haben für zwei Projekte Förderanträge gestellt“, bestätigt Aufermann. Für die Ausstattung eines Aufenthaltsraumes in den beiden Unterkünften an der Bahnhofstraße hat die Gemeinde Fördermittel in Höhe von 2.000 Euro und für die Erstellung einer Informationsbroschüre weitere 1.500 Euro aus dem Programm beantragt. „Ob die Mittel bewilligt werden, wissen wir natürlich noch nicht“, meint Aufermann. „Das hängt auch davon ab, was in den anderen Kommunen beantragt wurde. Die Entscheidung dürfte aber recht schnell fallen, da die Fördermittel noch in diesem Jahr verausgabt werden sollen.“

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Dipl.-Journalist

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