Weltberühmt: das Skelett "Lucy" ein ein Australopithecus afarensis. (Foto: Wikipdia by CC BY-SA 3.0 DE)

VHS-Diavortrag: „Auf christlichen Spuren durch Äthiopien“

Weltberühmt: das Skelett "Lucy" ein ein Australopithecus afarensis. (Foto: Wikipdia by   CC BY-SA 3.0 DE)
Welt­be­rühmt: das Ske­lett „Lucy“ ein ein Austra­lo­pi­thecus afa­rensis. (Foto: Wikipdia by CC BY-SA 3.0 DE)

Zu einem Licht­bil­der­vor­trag durch Äthio­pien lädt die VHS am Mitt­woch (9. Sep­tember), 15.30 Uhr, in die Senio­ren­be­geg­nungs­stätte ein. Äthio­pien zählt zu den ärm­sten Län­dern der Welt, ist dreimal so groß wie Deutsch­land und
zählt etwa 110 Mil­lionen Ein­wohner. Der Viel­völ­ker­staat hat keinen direkten Zugang zum Welt­meer und ist geo­gra­phisch zwei­ge­teilt: Im Süden findet sich eine Tief­ebene, wo hin­gegen der Norden Berge von über 4.000 Metern Höhe auf­weist.

Der Refe­rent Dr. Peter Kracht wird an diesem Nach­mittag alle inter­es­sierten mit auf eine Bil­der­reise durch dieses in Ost­afrika gele­gene Land nehmen. Aus­ge­hend von der Haupt­stadt Addis Abeba, wo im Museum Kno­chen der 3,2 Mil­lionen Jahre alten „Lucy“ zu bestaunen sind, geht es in den gebir­gigen Norden nach Aksum, ehe­mals eines der ersten christ­li­chen
König­reiche der Welt.

Mit der Aus­deh­nung des Islam im 7. Jahr­hun­dert wurde die äthio­pi­sche Chri­sten­heit voll­ständig vom Ein­fluss der euro­päi­schen Kirche abge­schnitten und hat sich bis heute ihre Unab­hän­gig­keit bewahrt. Der ver­meint­liche Palast der Königin von Saba
findet sich hier, dazu ein ein­drucks­voller Friedhof und rie­sige Stelen. Zu den bedeu­tend­sten Stätten gehören die christ­li­chen Fel­sen­kir­chen in Lali­bela aus dem 12. und 13. Jahr­hun­dert, die alle­samt in den Felsen gehauen wurden.

Begrenzte Platzzahl

Die Reise führte weiter nach Gonder, dass über 2.000 Meter hoch gelegen ist. Von Kaiser Fasi­lides gegründet, war Gonder die erste per­ma­nente Haupt­stadt seit der Zeit des Rei­ches von Aksum.

Der kosten­lose Vor­trag findet unter Berück­sich­ti­gung der aktu­ellen Hygie­ne­vor­schriften statt. Aus diesem Grund ist die Platz­zahl begrenzt und eine vor­he­rige Anmel­dung über die VHS unter der Tel. 0 23 03 10 37 13 oder ‑714 oder online unter www.vhs-zib.de erfor­der­lich. Eine Teil­nahme ohne vor­he­rige Anmel­dung ist nicht mög­lich.

  • Termin: Mitt­woch (9. Sep­tember), 15.30 Uhr, Senio­ren­be­geg­nungs­stätte, Ber­liner Allee 16a

Äthiopien, VJS-Vortrag

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