Eine tolle Aktion, bei der auch der DRK-Kreisverband Unna gernedabei war, v.l.: Robert Wettklo, Anika Knutti (beide Kreisrotkreuzleitung), Michael Makiolla (Vorstand), Christine Scholl (Kreisgeschäftsführerin DRK-Kreisverband Unna), Peter Zahmel und Norbert Hahn (beide Vorstand). (Foto: DRK KV Unna)

Traditioneller Gedenk-Fackellauf des Roten Kreuzes findet nur digital statt

Eine tolle Aktion, bei der auch der DRK-Kreisverband Unna gernedabei war, v.l.: Robert Wettklo, Anika Knutti (beide Kreisrotkreuzleitung), Michael Makiolla (Vorstand), Christine Scholl (Kreisgeschäftsführerin DRK-Kreisverband Unna), Peter Zahmel und Norbert Hahn (beide Vorstand). (Foto: DRK KV Unna)
Eine tolle Aktion, bei der auch der DRK-Kreis­ver­band Unna ger­nedabei war, v.l.: Robert Wettklo, Anika Knutti (beide Kreis­rot­kreuz­lei­tung), Michael Makiolla (Vor­stand), Chri­stine Scholl (Kreis­ge­schäfts­füh­rerin DRK-Kreis­ver­band Unna), Peter Zahmel und Nor­bert Hahn (beide Vor­stand). (Foto: DRK KV Unna)

Jedes Jahr treffen sich am 24. Juni im Gedenken an die Schlacht von
Sol­fe­rino und den Ursprung einer welt­weiten Bewe­gung Tau­sende von
Rot­kreuz­hel­fe­rinnen und ‑helfer bei Ein­bruch der Däm­me­rung mit Fackeln vor der Burg von Sol­fe­rino. Genau hier näm­lich wurde Rot­kreuz­gründer Henry Dunant damals mit dem Anblick von rund 40.000 schwer ver­letzten und ster­benden Men­schen kon­fron­tiert. Um zu helfen, eilte er von Sol­fe­rino bis nach Castiglione, um auf dem Weg Ein­hei­mi­sche um Mit­hilfe zu beten. Gemeinsam küm­merten sie sich uner­müd­lich und ohne jeden Unter­schied um alle Ver­letzten – allein nach dem Maße ihrer Not – und Dunant ent­deckte seine neue Mis­sion: Er wollte das Los der ver­wun­deten Sol­daten ver­bes­sern und den Krieg mensch­li­cher machen.

Schlacht von Solferino jährt sich zum 161. Mal

2020 jährt sich die Schlacht von Sol­fe­rino zum 161. Mal und auch der Fackelzug (die Fiac­co­lata) von Sol­fe­rino nach Castiglione würde in diesem Jahr bereits zum 101. Mal statt­finden. „Würde“ wohl­ge­merkt. Denn auf Grund der Corona-Pan­demie musste der Lauf erst­mals abge­sagt werden und kann nicht in gewohnter Form statt­finden. Aller­dings heißt das natür­lich noch lange nicht, dass die Rot­kreuzler auf der ganzen Welt des­halb auf ihre lieb­ge­won­nene Tra­di­tion ver­zichten.

Aus diesem Grund hat der DRK-Lan­des­ver­band West­falen-Lippe die Idee der „digi­talen Fiac­co­lata“ ent­wickelt: Im Zei­chen der Mensch­lich­keit haben des­halb am 24. Juni pünkt­lich um 18.59 (1859 war die Schlacht von Sol­fe­rino) überall im Land Rot­kreuzler eine Kerze
oder Fackel ange­zündet, foto­gra­fiert und das Bild mit dem Hashtag #Faiccolata2020 in ihren Sozialen Netz­werken hoch­ge­laden.

Auch DRK-Kreisverband Unna trägt Flamme symbolisch

So wurde die Flamme des Roten Kreuzes sym­bo­lisch – und ganz ohne Kon­takt – rund um die Welt getragen. Eine tolle Aktion, bei der auch der DRK-Kreis­ver­band Unna gerne dabei war: Des­halb trafen sich der DRK-Kreis­vor­stand um Michael Makiolla, Nor­bert Hahn und Peter Zahmel gestern am späten Nach­mittag mit Robert Wettklo und Anika Knutti von der Kreis­rot­kreuz­lei­tung sowie Kreis­ge­schäfts­füh­rerin Chri­stine Scholl, um gemeinsam vor der DRK-Geschäfts­stelle in Unna Fackeln anzu­zünden und an die Geburts­stunde des Rot­kreuz­ge­danken zu erin­nern. Und auch in der Kamener DRK-Kita Mono­poli und beim JRK leuch­teten pünkt­lich zu diesem wich­tigen Anlass Kerzen.

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