Tiere gehören nicht auf den weihnachtlichen Wunschzettel

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Ob gut ver­packt oder nicht: Tiere sind kein geeig­netes Geschenk zu Weih­nachten. (Foto: Peter Gräber)

(PK) Sei es der braun­äu­gige Hun­de­welpe, das süße Kätz­chen oder ein put­ziges Meer­schwein­chen – Tiere stehen oft ganz oben auf dem Wunsch­zettel. Ob sich ein Tier aller­dings als Weih­nachts­ge­schenk eignet, sollte genau über­dacht werden, rät der Fach­be­reich Gesund­heit und Ver­brau­cher­schutz des Kreises Unna.

Beson­ders Kinder, aber auch ältere Men­schen sind hoch­er­freut über einen neuen Haus­gast. Doch gerade bei Kin­dern hält diese Freude oft­mals nicht lange an. Denn Hunde und Katzen wollen über viele Jahre betreut und ver­sorgt werden. „Eine tier­ge­rechte Unter­brin­gung und Ver­sor­gung für die gesamte Lebens­dauer muss vor dem Kauf eines Tieres gewähr­lei­stet sein“, unter­streicht Dr. Anja Dirksen, Lei­terin des Sach­ge­bietes Vete­ri­när­wesen und Lebens­mit­tel­über­wa­chung beim Kreis.

Kreis-Tierheim zum Jahreswechsel geschlossen

Wichtig sind auch Kennt­nisse über die Bedürf­nisse der jewei­ligen Tierart, um Miss­ver­ständ­nissen und durch Unkenntnis ver­ur­sachten Feh­lern in der Tier­hal­tung vor­zu­beugen. Häufig wird nur über die Tier­liebe der Beschenkten nach­ge­dacht. Wichtig ist aber auch, dass ein „lebendes“ Geschenk pas­send ist und art­ge­recht gehalten und gepflegt werden kann. Sonst landet ein solch „ori­gi­nelles“ Weih­nachts­ge­schenk oft im ohnehin schon über­la­steten Tier­heim des Kreises Unna. Des­halb rät Dr. Dirksen jedem, der ein Tier ver­schenken möchte, sich zuvor mit dem zukünf­tigen Besitzer des Tieres abzu­stimmen.

Damit kein Tier als spon­tanes Weih­nachts­ge­schenk unter dem Christ­baum landet, bleibt das kreis­ei­gene Tier­heim vom 19. Dezember bis ein­schließ­lich 4. Januar für das Publikum geschlossen.

Kreis-Tierheim

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