Sozialkaufhaus kaufnett: Diakonie bittet um Sachspenden für Flüchtlinge

Heike Vestweber nimmt auch schon vor der offiziellen Eröffnung gerne Kleiderspenden im neuen kaufnett an der Bahnhofstraßem an. (Foto: Peter Gräber)

Die Mit­ar­bei­ter neh­men ger­ne auch schon vor der offi­zi­el­len Eröff­nung des neu­en kauf­netts Klei­der­spen­den an: Hei­ke Vest­we­ber beim Ein­räu­men im Sozi­al­kauf­haus, das am 30. Okto­ber eröff­net. (Foto: Peter Grä­ber)

Die Dia­ko­nie bit­tet um Sach­spen­den für Flücht­lin­ge. „Wir stel­len der­zeit Erst­aus­stat­tun­gen für 500 Men­schen zusam­men. Dazu brau­chen wir die Unter­stüt­zung aus der Bevöl­ke­rung“, sagt Chri­sti­ne Wey­ro­witz, Lei­te­rin der Dia­ko­nie-Kauf­häu­ser. Mit den Erst­aus­stat­tungs­pa­ke­ten erhal­ten Neu­an­kömm­lin­ge die aller­nö­tig­sten All­tags­din­ge. Da sich die Stadt Unna auf einen stei­gen­den Bedarf ein­stellt, hat die Dia­ko­nie zuge­sagt, in den kom­men­den 6 Wochen 500 Pake­te zusätz­lich zu packen.

Wir sor­gen schon seit vie­len Jah­ren für die Erst­aus­stat­tung von Flücht­lin­gen und Obdach­lo­sen“, erläu­tert Wey­ro­witz. „Zur­zeit benö­ti­gen die Städ­te und Gemein­den im Kreis natür­lich sehr viel mehr.“ Die Dia­ko­nie-Mit­ar­bei­te­rin ist aber über­zeugt, dass mit Hil­fe der Spen­den­be­reit­schaft der Bür­ger im Kreis Unna die­se Auf­ga­be gelin­gen wird.

Abgabe auch schon vor offizieller Eröffnung möglich

Die Flücht­lin­ge besit­zen bei ihrer Ankunft oft nicht viel mehr als die Klei­der, die sie am Leib tra­gen. Gebraucht wird daher alles, was zur Grund­aus­stat­tung eines Haus­halts gehört wie Bett­decken und Kis­sen, Bett­wä­sche, Hand- und Geschirr­tü­cher. Drin­gend benö­tigt wer­den auch Geschirr und Besteck, Koch­töp­fe, Brat­pfan­nen, Pfan­nen­wen­der, Schöpf­kel­len, Küchen­mes­ser, Dosen­öff­ner und Ther­mos­kan­nen.

Ganz abge­se­hen von dem Son­der­spen­den­auf­ruf für die Erst­aus­stat­tun­gen wer­den jeder­zeit Möbel, Win­ter­klei­dung und Spiel­sa­chen ger­ne ange­nom­men. „Jede Spen­de kommt bei Men­schen an, die Unter­stüt­zung brau­chen“, betont Chri­sti­ne Wey­ro­witz. „Das Dia­ko­nie-Kauf­haus steht jedem Bedürf­ti­gen offen und schafft außer­dem Arbeits­mög­lich­kei­ten und Per­spek­ti­ven für Lang­zeit­ar­beits­lo­se.“

Das Team der Dia­ko­nie nimmt die Waren im Zen­tral­la­ger, Hell­weg 31–33 in Unna mon­tags bis don­ners­tags von 8 bis 16.30 Uhr und frei­tags von  9 bis 14 Uhr ent­ge­gen. Aber auch in der neu­en Kauf­nett-Filia­le in Holzwicke­de an der Bahnhofstraße,m die offi­zi­ell erst am 30. Okto­ber eröff­net, kön­nen bereits Spen­den abge­ge­ben wer­den. Von 9 bis 17 Uhr ist das neue kauf­nett in dem ehe­ma­li­gen Geträn­ke­markt werk­tags besetzt.  „Wir freu­en uns über jedes Teil, das gut erhal­ten und voll funk­ti­ons­tüch­tig ist“, erklärt Wey­ro­witz.

  • Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter T. 0 23 03 25 02 44 00.
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