Jason Kastner, von der Datenverarbeitung Schulen der Gemeinde (li.) und Muenet-Vertriebsleiter Andreas Richter im Serverraum des Schulzentrums: Hier kommt das Glasfaserkabel an, über das die Hauptschule und das Gymnasium künftig mit schnellem Internet versorgt werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Schulzentrum endlich ans schnelle Glasfasernetz angeschlossen

Jason Kastner, von der Datenverarbeitung Schulen der Gemeinde (li.) und Muenet-Vertriebsleiter Andreas Richter im Serverraum des Schulzentrums: Hier kommt das Glasfaserkabel an, über das die Hauptschule und das Gymnasium künftig mit schnellem Internet versorgt werden. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Darauf hat das Schulzentrum lange warten müssen: Das schnelle Glasfasernetz hat die Schulen erreicht. Wie Andreas Richter, Vertriebsleiter der Muenet GmbH, und Jason Kartner, von der Datenverarbeitung Schulen im Fachbereich IIb der Gemeinde, heute bei einem Ortstermin mit Bürgermeisterin Ulrike Drossel, Wirtschaftsförderer Stefan Thiel und dem Leiter der Hauptschule, Klaus Helmig, erläuterten, stehen der Hauptschule und dem Gymnasium ab sofort 1.000 Mbit/s Bandbreite für Downloads und die Hälfte davon für Uploads zur Verfügung. 

Allerdings war der Termin heute noch eine Art „Trockenübung“. Denn nutzen hätten das WLAN die Lehrer und Schüler heute noch gar nicht können: Das Glasfaserkabel liegt zwar im Serverraum des Schulzentrums an. Allerdings fehlt noch etwas Hardware, um das schnelle Netz tatsächlich nutzen zu können. Die Geräte sollen aber spätestens nächste Woche geliefert werden. „Aktuell haben alle Hersteller von Routern erhebliche Lieferprobleme“, meint Andreas Richter. „Auch die Firma AVM hat uns ganz kurzfristig mitgeteilt, dass Fritzboxen momentan nicht lieferbar sind.“

Zwei Router fehlen noch zum funktionstüchtigen WLAN 

Lediglich zwei dieser Router werden für das gesamte Schulzentrum benötigt, wie Jason Kastner erklärt. Der Datenbeauftragte Schulen fungiert als Bindeglied zwischen der IT-Abteilung der Verwaltung und allen Schulen der Gemeinde. „Auch für den Kasten mit den Switchen fehlen uns noch zwei Einschübe, die unser Lieferant erst nächste Woche liefern kann. Sobald diese Teile da sind, kümmere ich mich darum, dass alles funktioniert und es überall im Schulzentrum WLAN gibt.“ 

Sollte es nicht gelingen, bis Anfang nächster Woche noch irgendwo im Handel zwei AVM-Router zu besorgen, wird die Muenet mit zwei Fritzboxen aushelfen, verspricht Vertriebsleiter Andreas Richter. „Daran soll es nicht scheitern.“ Denn schließlich würde auch der Distanzunterricht, der ab nächster Woche wieder angesagt ist, durch die größere Bandbreite deutlich profitieren.

1.000 MBit/s werden auf beide Schulen verteilt

Denn statt des schnellen Internets mit bis zu 1.000 Mbit/s standen im Schulzentrum bislang nur maximal 100 Mbit/s zur Verfügung. Den alten Kupfer- wie den neuen Glasfaserkabeln gemeinsam ist aber, dass die Bandbreite, die letztlich den einzelnen Nutzern zur Verfügung steht, davon abhängt, wie viele Nutzer sich an den einzelnen Zugangspunkte (Accesspoints) in den Klassen gleichzeitig ins Netz einwählen. „Doch selbstverständlich ist die neue Situation eine deutliche Verbesserung gegenüber der alten“, betont Schulleiter Klaus Helmig.

Muenet GmbH hat inzwischen die Verlegung des Glasfasernetzes im Gemeindegbiet nahezu abgeschlossen. „Wir müssen nur noch einige Restarbeiten erledigen“, bestätigt Andreas Richter. „Dabei sind wir weitgehend im Zeitplan geblieben, was in diesen Zeiten nicht einfach war.“ Denn nicht nur in vielen Unternehmen und Betrieben wird in Coronazeiten mit weniger Personal oder im Homeoffice gearbeitet. „Auch in den Genehmigungsbehörden waren die Ansprechpartner nicht mehr oder nur sehr schwer zu erreichen.“

Mit rund 80 privaten Anschlüssen haben sich auch nahezu alle Haushalte, die einen förderfähigen Anschluss bekommen konnten, der Muenet GmbH einen Zugang ans Glasfasernetz abgenommen. Förderfähig waren alle Anschlüsse, die bislang über weniger als 30 MBit/s Bandbreite verfügten.

Glasfaser, Muenet


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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