Sozialdezernent Torsten Göpfert (r.) stellte zusammen mit Iris Lehmann (l.) und Andrea Schulte den Jahresbericht der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna vor. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Pflege- und Wohnberatung zieht Bilanz: Rund 7.000 Kontakte

Sozialdezernent Torsten Göpfert (r.) stellte zusammen mit Iris Lehmann (l.) und Andrea Schulte den Jahresbericht der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna vor. Foto: B. Kalle – Kreis Unna
Sozialdezernent Torsten Göpfert (r.) stellte zusammen mit Iris Lehmann (l.) und Andrea Schulte den Jahresbericht der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna vor. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Sie ist kostenfrei und neutral, kommt zu den Menschen nach Hause und ist 24 Stunden erreichbar: Die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna ist eine gefragte Anlaufstelle. Allein im vergangenen Jahr verzeichnete das Team knapp 7.000 Kontakte. 80 Prozent aller Pflegebedürftigen leben außerhalb einer Pflegeeinrichtung. Dass die allermeisten auch im Pflegefall zu Hause wohnen bleiben können, dazu trägt auch die gut aufgestellte Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna ihren Teil bei.  

Beratung rund um Pflegegrad und mehr

„Denn ohne Anpassungen in der Wohnung, ohne kompetente Beratung rund um Pflegegrad & Co. geht es meistens nicht, wenn jemand pflegebedürftig wird“, weiß Iris Lehmann aus der Pflege- und Wohnberatung. Sie hat den Jahresbericht 2019 verfasst, der jetzt im Ausschuss für Soziales, Familie und Gleichstellung vorgestellt wurde.  

Es gab 2019 exakt 6.977 Beratungskontakte. Davon haben sich 1.865 ratsuchende Personen erstmals an die Beratungsdienste gewandt. Daneben nahmen 534 Interessierte an Vorträgen teil, und fast 300 Bürgerinnen und Bürger kamen zu Infoständen.  

Zahl der Pflegebedürftigen steigt

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse“, unterstreicht Sozialdezernent Torsten Göpfert. „Es untermalt aber auch, was wir schon aus Statistiken wissen: Der Kreis Unna ist nach wie vor vom demographischen Wandel besonders betroffen. Die Anzahl der Pflegebedürftigen wird zwischen 2017 und 2023 um knapp 10 Prozent ansteigen.“  

Ambulant vor stationär

Gerade vor diesem Hintergrund will der Kreis an dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ festhalten und die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass sich die meisten Menschen einen Wunsch erfüllen können: in den eigenen vier Wänden alt werden.  

Alle Fragen in Sachen Pflege, Wohnen und Psychosoziale Begleitung werden kompetent von dem vielköpfigen Team in der Kamener „Schaltzentrale“ Severinshaus beantwortet. Seit der Neuorganisation des Angebots sorgen der Kreis Unna sowie der Caritasverband Lünen-Selm-Werne e.V., die Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Unna, und die Ökumenische Zentrale für Altenhilfe (Schwerte) gemeinsam für das umfassende Beratungs- und Informationsangebot.  

Beratung aus einer Hand unter einem Dach

Das große „Plus“ der Beratung aus einer Hand unter einem Dach: „In komplexen Situationen können wir mit Expertinnen weiterhelfen, die nicht nur mit Blick auf die Pflegesituation sondern auch in verschiedenen anderen Bereichen über jede Menge Know-how verfügen“, erklärt Iris Lehmann. Das Team versammelt den Sachverstand von Sozialpädagogen, Sozialarbeitern, Pädagogen, Altenpflegern, Familienpflegern und Krankenschwestern – und alle werden natürlich kontinuierlich fortgebildet.

Die Ansprechpartnerinnen der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna sind erreichbar im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei). Infotelefon Demenz: Tel. 0 23 07 / 28 99 06 2. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU

Den Jahresbericht der Pflege- und Wohnberatung finden Sie hier

Jahresbericht 2019, Pflege- und Wohnberatung

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