Interessierte haben noch bis Sonntag, 15. August die Chance Herbert Rolf Schlegels Werke aus der Sammlung Murken zu sehen. Das Bild zeigt Kurator Arne Reimann ind er Ausstellung. (Foto: Fabiana Regino)

Museum Haus Opherdicke: Letzte Chance auf Herbert Rolf Schlegel und den Audio-Walk von Johanna Steindorf

Interessierte haben noch bis Sonntag, 15. August die Chance Herbert Rolf Schlegels Werke aus der Sammlung Murken zu sehen. Das Bild zeigt Kurator Arne Reimann ind er Ausstellung. (Foto: Fabiana Regino)
Interessierte haben noch bis Sonntag, 15. August die Chance Herbert Rolf Schlegels Werke aus der Sammlung Murken zu sehen. Das Bild zeigt Kurator Arne Reimann ind er Ausstellung. (Foto: Fabiana Regino)

Letzte Gelegenheit für „Die Versöhnung von Mensch und Natur“. Damit könnte die Botschaft des nun erschienenen Weltklimaberichts gemeint sein, in diesem Fall geht es aber um die auslaufende Ausstellung im Museum Haus Opherdicke. Interessierte haben noch bis Sonntag, 15. August die Chance Herbert Rolf Schlegels Werke aus der Sammlung Murken zu sehen sowie den eigens für die Ausstellung kreierten Audio-Walk von Johanna Steindorf auf dem Außengelände zu erleben.  

Ausstellung endet am Sonntag

„Die Versöhnung von Mensch und Natur“ zeigt Herbert Rolf Schlegels malerische Arbeiten, die sich intellektuell, emotional und ästhetisch mit der existentiellen Bedeutung der Natur für den Menschen beschäftigen – und zwar vor dem Hintergrund der industriellen Revolution und der Verstädterung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Schlegel gehört zur vergessenen Generation deutscher Künstler des 20. Jahrhunderts. Ein Grund mehr, sich sein breit gefächertes Werk in die Gegenwart zu holen.  

Mit dem Audio-Walk „Natur ist unsichtbar“ von Johanna Steindorf braucht es lediglich Smartphone, Kopfhörer und das weitläufige Umland des Museums, um sich ganz persönlich mit dem Ausstellungsthema auseinanderzusetzen. Der 30-minütige Spaziergang lässt sich mit dem am Museum ausgehängten QR-Code starten und lässt Landschaft, eigene Erfahrung und Schlegels Bilderwelt fusionieren.  

Neue Ausstellung ab September

Im September beendet das Museum Haus Opherdicke dann die ausstellungsfreie Übergangszeit. „Hermann Stenner und seine Lehrer“ lautet der Titel der kommenden Ausstellung. Diese zeigt Werke des ostwestfälischen Künstlers Hermann Stenner und seiner einflussreichen Lehrer wie z.B. Adolf Hölzel. Unglücklicherweise waren dem Ausnahmetalent nicht mehr als fünf Jahre vergönnt, um ein fulminantes Lebenswerk von rund 300 Gemälden und mehr als 1.500 Arbeiten auf Papier zu hinterlassen.  

„Hermann Stenner wäre einer der besten Maler Deutschlands geworden, wenn nicht der sinnlose, verbrecherische Krieg seine Opfer geholt hätte“, sagen ihm Künstlerkollegen nach. Von dieser Einschätzung selbst überzeugen können sich Besucher und Besucherinnern ab 5. September im Museum Haus Opherdicke.  

Weiteres Infos zur aktuellen Ausstellung sowie digitale Bildbesprechungen zu ausgewählten Werken gibt es auf www.kreis-unna.de/kulturcast. PK | PKU

Herbert Rolf Schlegel, Museum Haus Opherdicke

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