Inklusionspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Kreistag: des Kreises: Hubert Hüppe. (Foto: Mira Hampel)

Kreis-Jugendhilfeausschuss beschließt mehr Teilhabe für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen

Inklusionspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Kreistag: des Kreises:  Hubert Hüppe. (Foto: Mira Hampel)
Inklusionspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Kreistag: des Kreises: Hubert Hüppe. (Foto: Mira Hampel)

Der Jugendhilfeausschuss des Kreises Unna ändert den Kinder- und Jugenförderplan und beschließt auf Antrag der CDU einstimmig mehr Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Holzwickede, Fröndenberg und Bönen.

 Einstimmig hat der Jugendhilfeausschuss des Kreises Unna in seiner jüngsten Sitzung (1.6.) nach längerer Diskussion einen Antrag der CDU für mehr Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen beschlossen. Der Antrag, der auf die Initiative des inklusionspolitischen Sprechers der CDU-Fraktion im Kreistag des Kreises Unna, Hubert Hüppe, zurückgeht, sieht nun vor, dass alle Maßnahmen der Jugendarbeit dann förderfähig sind, wenn auch Kinder und Jugendliche mit Behinderungen daran teilnehmen können, und darauf schon in der Einladung hingewiesen wird.

Änderung des Kinder- und Jugendförderplans

Der Kinder- und Jugendhilfeplan wird entsprechend geändert. „Wir wollen, dass alle Kinder und Jugendlichen an Ferien-, Freizeit- und Bildungsmaßnahmen teilnehmen können. Das muss schon in den Einladungen stehen“, erläuterte Hüppe den Ausschussmitgliedern. Gleichzeitig sollen alle Maßnahmen, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen betreffen einen erhöhten Zuschuss von zehn Prozent erhalten.

Die Christdemokraten hatten die Kreisverwaltung beauftragt, einen Bericht über die Situation und die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in den betroffenen Kommunen vorzulegen.

Der dem Ausschuss vorgelegte Bericht machte noch einmal deutlich, dass die Jugendarbeit oft ohne Menschen mit Behinderungen stattfindet und auch die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte in den Einrichtungen noch Schwierigkeiten im Umgang mit ihnen haben. Gerade deswegen, so Hüppe, sei es wichtig, Fortbildung in diesem Bereich zu fördern. Für die CDU-Kreistagsfraktion ist der Bericht nicht aussagekräftig genug. „Es sind wieder einmal die Betroffenen selbst nicht gefragt worden. Kinder und Jugendliche mit Behinderungen kommen nicht zu Wort“, so Hüppe im Jugendhilfeausschuss. Bei den 700 befragten Schülern sei nicht ein einziger Förderschüler gewesen und dass, obwohl, sich in Holzwickede eine Förderschule in Trägerschaft des Kreises befindet.

Jugendhilfeausschuss

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