Ambulante vor stationärer Pflege ist im Kreis Unna (noch ein Erfolgsmodell. (Foto: Pixabay)

Kostenloser Vortrag der Wohnberatung: „Unfallgefahren und Unfallvermeidung im Haushalt“

Etwa 90 Prozent aller Unfälle von Seniorinnen und Senioren ereignen sich in den eigenen vier Wänden oder bei Freizeitaktivitäten. Der Grund dafür ist zumeist eine fehlende Barrierefreiheit, etwa glatte Fußböden, einen rutschigen Badezimmerteppich oder Kletteraktionen beim Hausputz.

Vorsorgende Maßnahmen für eine barrierefreie Wohnung zu treffen sind also sinnvoll — gerade im Alter. Oft sind jedoch nur minimale Anpassungen im Wohn- und Lebensumfeld nötig, um es seniorengerecht
zu machen und Unfällen vorzubeugen. Stolperfallen wie Kabel oder dicke Teppiche können
beispielsweise leicht entfernt werden. Zudem sind Bewegungsmelder für die richtige Beleuchtung,
Aufstehhilfen neben der Toilette sowie Griffe in der Badewanne oder Dusche einfache und schnell
angebrachte Maßnahmen zur Unfallprävention.

Kostenlose Veranstaltung in der Begegnungsstätte

Schwieriger und aufwendiger wird es bei notwendigen baulichen Maßnahmen, wie dem zusätzlichen
Einbau von Treppengeländern, dem Verlegen von rutschhemmenden Bodenbelägen, der Entfernung
von Türschwellen, bis hin zu kompletten Umbauten von Bädern oder Wohnräumen.

Einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten bietet die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna am Mittwoch, 29. Juni, 14.30 Uhr, in der kostenfreien Informationsveranstaltung „Unfallgefahren und Unfallvermeidung im Haushalt“ in der Seniorenbegegnungsstätte. Als sachkundige Referentin steht die Wohnberaterin Carolin Temme Verfügung. Um telefonische Anmeldung in der Begegnungsstätte (Tel. 44 66) wird gebeten.

  • Termin: Mittwoch, 29. Juni, 14.30 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte, Berliner Allee 16a

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