Die Künstlerinnen und Künstler trafen sich mit ihren Werken am vergangenen Freitag (9.7.) mit dem Ehepaar Pfauter zur Vorbesprechung des kleinen Malermarktes in der Seniorenbegegnungsstätte. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Kleiner Malermarkt zeigt Bilder für das künftige Rat- und Bürgerhaus

Die Künstlerinnen und Künstler trafen sich mit ihren Werken am vergangenen Freitag (9.7.) mit dem Ehepaar Pfauter zur Vorbesprechung des kleinen Malermarktes in der Seniorenbegegnungsstätte. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Die Künstlerinnen und Künstler trafen sich mit ihren Werken am vergangenen Freitag (9.7.) mit dem Ehepaar Pfauter zur Vorbesprechung des kleinen Malermarktes in der Seniorenbegegnungsstätte. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Es ist zwar nur ein kleiner Malermarkt, der noch diesen Monat in der Rausinger Halle stattfinden wird, doch dafür ein ganz besonderer: Die ausgestellten Bilder sollen das neue Rat- und Bürgerhaus schmücken. Die Besucherinnen und Besucher des Malermarktes können mit ihrem Votum darüber entscheiden, welche der Bilder von der Gemeinde erworben werden.  

Die Idee zu diesem kleinen Malermarkt wurde vor einem Jahr geboren, als sich Bürgermeisterin Ulrike Drossel und Klaus Pfauter trafen. Der Holzwickeder, früher als Karikaturist bei der Westfälischen Rundschau tätig, organisiert seit einigen Jahren auch erfolgreich die Malermärkte auf Haus Opherdicke.  

Nur zwölf Aussteller in Rausinger Halle möglich

„Bei diesen großen Malermärkten stellen etwa 40 bis 50 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Region aus. Zuletzt hatten wir sogar eine Anfrage aus Salzburg“, so Klaus Klaus Pfauter. „Der Malermarkt in der Rausinger Halle wird dagegen viel kleiner sein. Es passen ja nur maximal zwölf Künstlerinnen und Künstler in die Halle und die sollen möglichst aus der Gemeinde oder näheren Umgebung kommen. Eigentlich sind es sogar 13 Aussteller, weil auch ein Ärzte-Paar aus Bergkamen darunter ist.“

Pfauter räumt ein, dass es recht schwierig war, aus den 65 Adressen von Künstlerinnen und Künstlern, die er inzwischen in seiner Kartei hat, die passenden auszuwählen. „Ich denke schon, dass vielleicht die eine oder der andere zurückgesetzt fühlt“, glaubt Pfauter. „Aber es geht nun mal nicht anders.“   

Auch an die Bilder wurden in der Vorauswahl spezielle Anforderungen gestellt, wie Klaus Pfauter erläutert: „Sie sollten nicht zu groß, aber auch nicht zu klein und möglichst nicht nur abstrakt sein.“ Ein weiteres Kriterium der Vorauswahl sei gewesen: „Würde ich mit das Bild ins Büro hängen?“  

Stattfinden wird der kleine Malermarkt von Sonntag, 18. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, jeweils von 11 bis 18 Uhr in der Rausinger Halle. Die Eröffnung am kommenden Sonntag um 11 Uhr wird, je nach Wetterlage, draußen vor der Halle oder drinnen stattfinden.

Besucher treffen per Stimmzettel Vorauswahl der Bilder

Anders als beim großen Malermarkt auf Haus Opherdicke werden die Künstlerinnen und Künstler nicht neben ihren Werken sitzen und Fragen beantworten. Es wird aber einen Infostand geben. Alle Besucher erhalten einen Stimmzettel, auf dem sie für drei ausgestellte Werke votieren können. Der Stimmzettel wird am Ausgang abgegeben und letztlich mitentscheiden, welche Werke die Gemeinde zu einem angemessenen Preis ankauft, erläutert Klaus Pfauter. „Da letzte Wort hat aber natürlich die Gemeinde.“

Trotz dieses Verfahrens können alle Bilder auch von Besuchern erworben werden, erklärt Klaus Pfauter. „Die Gemeinde hat allerdings ein Vorkaufsrecht.“

Am vergangenen Freitag (9.7.) trafen sich die Künstlerinnen und Künstler zur Vorbereitung des Malermarktes mit dem Ehepaar Pfauter in der Seniorenbegegnungsstätte an der Berliner Allee.

  • Termin: Sonntag, 18. Juli, 11 Uhr (Eröffnung) bis 18 Uhr, Rausinger Halle, Rausinger Straße 30

Kleiner Malermarkt


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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